Susanne-Marie Wrage (* 12. September 1965 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.

Leben Susanne-Marie Wrage studierte von 1985 bis 1987 an der Schule für Bühnenkunst in Berlin Tanz, Gesang und besuchte von 1987 bis 1990 dort die Schauspielschule „Der Kreis“., abgerufen am 11. März 2025 Anschließend studierte sie u. a. bei Heiner Müller Szenisches Schreiben. Von 1993 bis 1998 war Wrage am Theater am Neumarkt in Zürich und zwischen 1998 und 2006 am Theater Basel engagiert.

Mit In Sekten, Top Dogs, Wahlverwandtschaften und dem Stück Der Kick wurde sie zum Theatertreffen in Berlin eingeladen.Susanne-Marie Wrage: Deutsches Theater Berlin Zwischen 1999 und 2007 war sie regelmäßig Gastdozentin an der Hochschule der Künste Bern. Sie unterrichtete von 2008 bis 2009 an der Akademie der Darstellenden Künste in Ludwigsburg und hatte im Herbst 2008 eine Gastdozentur an der Filmakademie Ludwigsburg. Susanne-Marie Wrage ist regelmäßig als Gastdozentin am Departement Darstellende Künste der ZHdK tätig. Sie erhielt Stipendien für Aufenthalte in Israel und Nairs, Engadin. 2000 nahm sie ihre Arbeit als Regisseurin auf. Sie arbeitet als Autorin für Radio SRF 2 Kultur.

Von 2009/10 bis zur Spielzeit 2018/19 war sie Ensemblemitglied des Schauspielhaus Zürich.Susanne-Marie Wrage: Schauspielhaus Zürich

Auszeichnungen 1992 Nachwuchsdarstellerinnenpreis des Landes NRW 1999 Kunstpreis der Stadt Zürich 2002 Goldener Leopard für Das Verlangen beim Internationalen Filmfestival in Locarno 2003 Mlle Ladubay-Preis unter dem Juryvorsitz von Mme Jeanne Moreau für die Darstellung der Lena in „Das Verlangen“ beim FilmFestival in Angers, Frankreich 2005 Großer Preis der Jury für Nachbeben unter dem Juryvorsitz von Margarethe von Trotta in Viareggio 2006 Hauptpreis der Jury für Der Kick, Dokumentarfestival Nyon, CH 2007 Spezialpreis der Jury für die beste Ensemble-Arbeit (Nachbeben), Solothurner Filmtage 2007

Theater (Auswahl) Wahlverwandtschaften, Regie Stefan Bachmann, Theater am Neumarkt Bérénice, Racine, Regie François-Michel Pesenti, Theater am Neumarkt Top Dogs, Urs Widmer, Regie Volker Hesse, Theater am Neumarkt Ein Sommernachtstraum, Regie Stefan Bachmann, Theater Basel Der Kick, Autor/Regie Andres Veiel, Theater Basel/Maxim Gorki Theater Berlin Alices Reise in die Schweiz, Lukas Bärfuss, Regie Stephan Müller, Theater Basel Quartett, Heiner Müller, Regie Werner Düggelin, Theater Basel Hedda Gabler, Ibsen, Regie Stephan Müller, Theater Basel Endstation Sehnsucht, Tennessee Williams, Regie Christina Paulhofer, Theater Basel Martin Salander, Regie Stefan Bachmann, Schauspielhaus Zürich Geri, Martin Suter, Regie Stefan Bachmann, Schauspielhaus Zürich Biokraphia, Rabia Moure, Regie Thomas Jonigk, Schauspielhaus Zürich Das Himbeerreich, Autor/Regie Andres Veiel, Staatstheater Stuttgart/Deutsches Theater Berlin Die Physiker, Dürrenmatt, Regie Herbert Fritsch, Schauspielhaus Zürich Schuld und Sühne, Dostojewski, Regie: Sebastian Baumgarten, Schauspielhaus Zürich Der diskrete Charme der Bourgeoisie, nach Bunuel, Regie Sebastian Nübling, Schauspielhaus Zürich Schweizer Schönheit, Dani Levy, Regie Dani Levy, Schauspielhaus Zürich Die Zofen, Jean Genet, Regie Bastian Kraft, Schauspielhaus Zürich Meer, Jon Fosse, Regie Barbara Frey, Schauspielhaus Zürich

Filmografie (Auswahl) 1999: Summertime 2000: Lieber Brad 2002: Das Verlangen 2003: Sunntig 2006: Millionenschwer verliebt 2006: Nachbeben 2006: Peer Gynt 2006: Der Kick 2007: Autopiloten 2007: Tatort – Unter uns 2008: Post Mortem (eine Folge) 2008: Überlingen 2009: Giulias Verschwinden 2011: Wer wenn nicht wir 2011: Tatort – Im Abseits 2012: Mord mit Aussicht – Scharfe Bräute, ganze Kerle 2013: Driften, Regie: Karim Patwa 2013: Letzte Spur Berlin – Kokon 2014: Upload, Regie: Tobias Ineichen 2016: Tatort – Freitod 2020: WaPo Bodensee – Konstanzer Kwitte

Inszenierungen 2000: Harold und Maude, Theater Basel 2001: Eine Pornografische Beziehung, Theater an der Winkelwiese, Zürich 2003: Der Handel mit Clair, Maxim-Gorki-Theater Berlin 2004: Medeamalika, Tonimolkerei Zürich 2007: light sky von Ghassan Zaqtan, Schlachthaus Bern, Al Haqauati, Jerusalem 2007: Unschuld von Dea Loher an der Hochschule der Künste Bern 2009: Kameliendamen (Theater Rigiblick, Zürich, Gare du Nord, Basel)

Hörspiele, Hörbücher (Auswahl) 2012: Das großartige Mimei von Michael Stauffer – Regie: Michael Stauffer 2013: Urs Widmer: Vom Fenster meines Hauses aus – Regie: Stephan Heilmann (Hörspiel – SRF)

2020: Francesca Melandri: Alle, außer mir, (39-teilige Lesung in der Sendereihe: Fortsetzung folgt des SWR2)

Literatur

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Einzelnachweise

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