Cossebaude ist eine Ortschaft von Dresden und liegt im Nordwesten der sächsischen Landeshauptstadt. Es setzt sich zusammen aus den Ortsteilen Cossebaude, Neu-Leuteritz, Niederwartha und Gohlis.
Geographie mini|links|Sitz der Ortschaftsverwaltung von Cossebaude, gelegen an der Bundesstraße 6. Von hier aus wird auch die Ortschaft Oberwartha verwaltet. Cossebaude liegt im äußersten Nordwesten Dresdens auf der linken Elbseite. Größtenteils befindet es sich im Elbtalkessel, erstreckt sich aber den Elbhang hinauf bis zur Lösshochfläche des Meißner Hochlands. Im Osten grenzt Cossebaude an den Stadtbezirk Cotta, im Süden an die Ortschaft Mobschatz und im Südwesten an Oberwartha, die allesamt ebenfalls zu Dresden gehören. Westlich benachbart liegt die Gemeinde Klipphausen. Die Elbe trennt die Ortschaft Cossebaude im Norden von der Großen Kreisstadt Radebeul und im Osten auf einem 100 m langen Flussabschnitt vom Dresdner Stadtbezirk Pieschen. Wichtigste Gewässer neben der Elbe sind das untere Speicherbecken des Niederwarthaer Pumpspeicherwerks, der abschnittsweise die westliche Ortschafts- und Stadtgrenze bildende Tännichtgrundbach sowie der Lotzebach. Das Gebiet der Ortschaft Cossebaude liegt in Höhen zwischen 101 und . Erstere Angabe bezieht sich auf das Elbufer an der Stadtgrenze in Niederwartha, wobei es sich um den tiefstgelegenen natürlichen Punkt in der Landeshauptstadt handelt. Cossebaude hat Anteil am Landschaftsschutzgebiet Linkselbische Täler zwischen Dresden und Meißen.
Politik
Geschichte Die heutige Ortschaft Cossebaude entstand 1974 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Niederwartha (mit Ortsteil Gruna und dem bis 1954 zu Radebeul gehörenden Gebiet Am Fährhaus), Gohlis (Ortsteile Nieder- und Obergohlis) und Cossebaude (mit dem vier Jahre zuvor eingemeindeten Neu-Leuteritz). Am 1. Januar 1994 kam dann Oberwartha hinzu, das aber einen Status als selbstständige Ortschaft innerhalb der Gemeinde Cossebaude erhielt. Als die Gemeinde Cossebaude am 1. Juli 1997 nach Dresden eingemeindet wurde, schied Oberwartha wieder aus dem Gemeindeverband aus und wurde als eigenständige Ortschaft ebenfalls in die Landeshauptstadt aufgenommen. Die Gemeinde Cossebaude heißt seither Ortschaft Cossebaude und gehört zum Dresdner statistischen Stadtteil Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha.
Einwohnerentwicklung mini|VEB Betonleichtbaukombinat Dresden – Betonwerk Cossebaude (1978) Jahr Einwohner 1964 siehe Cossebaude (Ortsteil) 1990 ¹ 4200 1991 ¹ 4419 1992 ¹ 4539 1993 ¹ 4601 1994 ² 5028 1995 ² 5188 1996 ² 5297 1997 ² 5371 ¹ mit Neu-Leuteritz, Gohlis und Niederwartha² mit Neu-Leuteritz, Gohlis, Niederwartha und Oberwartha
Jahr Einwohner 2000 - 2001 - 2002 5.295 2003 5.237 2004 - 2005 - 2006 5.324 2007 5.331 2008 5.371 2009 5.418 Jahr Einwohner 2010 5.445 2011 5.510 2012 5.591 2013 5.641 2014 5.656 2015 5.647 2016 5.698 2017 5.758
Verkehr Der Bahnhof Cossebaude liegt an der Bahnstrecke Berlin–Dresden.
Einzelnachweise
Weblinks
Ortschaft Cossebaude auf dresden.de
Cossebaude
Kategorie:Gemeindeauflösung 1997