100px|mini|Internes Verbandsabzeichen Stab Die Flugabwehrbrigade 100 mit Sitz des Stabes in Fuldatal war im Heer der Zukunft (2002–2007) eine von sechs Kampfunterstützungs- bzw. Logistikbrigaden des Heerestruppenkommandos und führte alle Einsatzkräfte der Flugabwehrtruppe des Heeres.

Verbandsabzeichen Das Verbandsabzeichen (Ärmelabzeichen) zeigte zwei gekreuzte Schwerter auf schwarz, rot, blauem Grund im Wappenschild und glich bis auf die Umrandung dem Verbandsabzeichen des Heerestruppenkommandos. Die gekreuzten Schwerter standen für die Heerestruppenteile. Die Farbe schwarz symbolisierte die Pioniertruppe, rot die Artillerie-, Heeresflugabwehr- und die ABC-Abwehrtruppe. Blau stand für die Logistiktruppe. Damit waren die Waffenfarben der unterstellten Truppen im divisionsäquivalenten Heerestruppenkommando im Wappen abgebildet. Alle dem Heerestruppenkommando ehemals unterstellten Brigaden führten ein bis auf die Umrandung identisches Verbandsabzeichen, das meist in der jeweiligen Waffenfarbe umrandet war. Hier war das für die Flugabwehr korallenrot.

Gliederung Die Brigade bestand aus dem Stab, der Stabsbatterie der Brigade, einer Flugabwehraufklärungsbatterie, drei leichten Flugabwehrraketenbatterien, einer Feldersatzbatterie, drei aktiven und drei nicht aktiven Panzerflugabwehrkanonenbataillonen sowie zwei aktiven und zwei nicht aktiven Panzerflugabwehrraketenbataillonen. In der Zielstruktur ergab sich damit eine Gesamtstärke von etwa 4.100 aktiven Soldaten und etwa 2.500 Reservisten. Die Truppenteile der Brigade waren in fünf Standorten in fünf Bundesländern stationiert. Stab und Stabsbatterie FlaBrig 100, Fuldatal Flugabwehraufklärungsbatterie 100, Fuldatal leichte Flugabwehrraketenbatterie 100, Borken leichte Flugabwehrraketenbatterie 300, Fuldatal leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610, Lütjenburg Panzerflugabwehrkanonenlehrbataillon 6, Lütjenburg Panzerflugabwehrkanonenbataillon 61 na, Lütjenburg Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12, Hardheim Panzerflugabwehrkanonenbataillon 121 na, Hardheim Panzerflugabwehrkanonenbataillon 131, Hohenmölsen Panzerflugabwehrkanonenbataillon 132 na, Hohenmölsen Panzerflugabwehrraketenbataillon 7, Borken Panzerflugabwehrraketenbataillon 101, Borken Panzerflugabwehrraketenbataillon 300, Fuldatal Panzerflugabwehrraketenbataillon 301, Fuldatal

Auflösung Die Flugabwehrbrigade 100 wurde Ende 2007 aufgelöst und Teile anderen Verbänden überstellt: Die leichte Flugabwehrraketenbatterie 100 (Borken) wechselte als Luftlandeflugabwehrraketenbatterie 100 zur Division Spezielle Operationen Die leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 (Lütjenburg) wechselte als leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 zur 1. Panzerdivision Das Panzerflugabwehrkanonenlehrbataillon 6 (Lütjenburg) wechselte als Panzerflugabwehrlehrregiment 6 zur 1. Panzerdivision Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12 und leichte Flugabwehrraketenbatterie 300 sind weiter Bestandteil des "neuen" Heerestruppenkommandos

Kommandeure Kommandeure der Brigade waren: Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung3Oberst Hans Paul Kramer (Brigadekommandeur) März 2007 Dezember 20072Brigadegeneral Klaus HollmannApril 2005Februar 20071Brigadegeneral Wolfgang KöpkeApril 2002März 2005

#:::100 Kategorie:Gegründet 2002 Kategorie:Fuldatal Kategorie:Aufgelöst 2007 Kategorie:Hessische Militärgeschichte Kategorie:Historische Organisation (Hessen) Kategorie:Hessische Geschichte (21. Jahrhundert) Kategorie:Organisation (Landkreis Kassel) Kategorie:Geschichte (Landkreis Kassel)