Gournay-sur-Aronde ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Oise in der Region Hauts-de-France (bis 2015 Picardie). Sie gehört zum Arrondissement Compiègne und zum Gemeindeverband Pays des Sources. und liegt am Ufer des Flusses Aronde.

Lage Die Gemeinde Gournay-sur-Aronde liegt an der Aronde, zehn Kilometer nordwestlich von Compiègne. Umgeben wird Gournay-sur-Aronde von den Nachbargemeinden Lataule und Cuvilly im Norden, Ressons-sur-Matz im Nordosten, Antheuil-Portes im Osten, Monchy-Humières und Montmartin im Südosten, Hémévillers im Süden, Moyenneville im Südwesten sowie Neufvy-sur-Aronde im Westen. Durch den Osten des Gemeindegebietes von Gournay-sur-Aronde führt die Autoroute A1.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2021 Einwohner 573 554 513 513 544 581 601 537 Quellen: Cassini und INSEE

Vorgeschichte Archäologen fanden heraus, dass Pferde getötet und ihre Körper in einigen gallischen und britischen Heiligtümern sorgfältig begraben wurden. In Gournay-sur-Aronde ließ man Tiere verwesen, bevor man ihre Knochen zusammen mit zerbrochenen Waffen rund um das Heiligtums begrub. Dies wurde in Abständen von etwa zehn Jahren wiederholt. Einige Stämme begruben Pferde und Hunde (Pferdebestattungen von Villedieu-sur-Indre) in Gruben.

Sehenswürdigkeiten keltisches Heiligtum, das als Referenz für das 3. Jahrhundert v. Chr. gilt Schloss Gournay, dessen prächtige Gärten und Kanäle aber verschwunden sind Kirche Notre-Dame, im 19. Jahrhundert umgebaut; dort werden Reliquien von Saint-Maur aufbewahrt. Es geht auf ein 1086 gegründetes Priorat zurück, in dessen angrenzendem Teil sich die Pfarrkirche befand, die 1636 von den Spaniern zerstört wurde Kapelle Saint-Maur Wasserturm

mini|links|hochkant|Grabmal einer Madame Jarry de Mancy

Literatur

J.-L. Brunaux, P. Meniel, F. Poplin: Gournay 1, les Fouilles sur le Sanctuaire et l’Oppidum (1975–1984). Revue Archéologique de Picardie, Amiens 1985. J. Scherr: Gournay-sur-Aronde (DNP Addenda et Corrigenda). In: Orbis Terrarum 11, 2012/2013, S. 225–233.

Weblinks

Foto der Kirche Notre-Dame Fotos der Kirche Saint-Maur

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)