Die Kümmeltürkin geht ist ein deutscher Kinofilm aus dem Jahr 1985 von Jeanine Meerapfel. Die 88-minütige Mixtur aus Dokumentar- und Spielfilm gewann 1985 den INTERFILM Award / Otto-Dibelius-Preis im Forum der Internationalen Filmfestspiele von Berlin.

Hintergrund Die Türkin Melek Tez kommt 1970 als junge Arbeitsmigrantin nach Berlin. Zunächst versucht Tez Anfeindungen und alltäglichem Rassismus in Deutschland Humor und Ironie entgegenzusetzen. Doch nach fast 15 Jahren resigniert die eigentlich starke Frau und trifft Vorbereitungen für ihre Heimkehr in die Türkei.

„Kümmeltürkin“ ist eine ironische Selbstbezeichnung Tez' nach den ersten Erfahrungen in ihrem neuen Umfeld.

Filmstruktur Der Film montiert Dokumentar-, Interview- und nachgespielte Szenen zu einem individuellen Lebensbild einer türkischen Arbeitsmigrantin in Deutschland.

Kritiken Eine Allgemeingültigkeit dürfe man aus dem Einzelschicksal nicht ableiten, meint der Fischer Film Almanach 1986. Meerapfels Schwierigkeiten mit manchen Ansichten ihrer Bekannten mache den Film „noch sympathischer“.

Auszeichnung INTERFILM Award / Otto-Dibelius-Preis 1985

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1985 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Türkische Diaspora in Deutschland im Film Kategorie:Frauenfilm Kategorie:Frauengeschichte (Deutschland)