Catherine Hessling, geboren als Andrée Madeleine Heuschling (* 22. Juni 1900 in Moronvilliers; † 28. September 1979 in La-Celle-Saint-Cloud), war eine französische Schauspielerin.

Leben Catherine Hessling stand, als eine der Letzten, Auguste Renoir Modell und war von 1920 bis 1930 mit dessen Sohn Jean Renoir verheiratet. Mit ihm hatte sie einen gemeinsamen Sohn. Ab Renoirs erstem Film Une vie sans joie (1924) übernahm sie in mehreren seiner Filme bis 1928 die Hauptrolle. Ihre wichtigste schauspielerische Leistung war die Titelrolle der Zola-Verfilmung Nana (1926). Hessling trat in den 1920er Jahren auch in einigen Filmen Alberto Cavalcantis auf.

Filmografie 1924: Catherine ou Une vie sans joie 1925: Die Tochter des Wassers (La Fille de l’eau) 1926: Nana 1927: Sur un air de Charleston (Kurzfilm) 1927: La P’tite Lili (Kurzfilm) 1928: Yvette 1928: Auf der Reede (En rade) 1928: Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern (Kurzfilm, La petite marchande d’allumettes) 1928: Tire au flanc 1930: Le petit chaperon rouge 1930: Die Jagd nach dem Glück 1933: Du haut en bas 1933: Coralie et Cie 1935: Schuld und Sühne (Crime et châtiment)

Verfilmung ihres Lebens 2012: Renoir, Regie: Gilles Bourdos. Wettbewerb bei Un Certain Regard, Cannes 2012.

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 3: F – H. Barry Fitzgerald – Ernst Hofbauer. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3.

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