Marle ist eine französische Kleinstadt mit Einwohnern (Stand ) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France; sie gehört zum Arrondissement Laon.

Geografie Die Kleinstadt Marle liegt im Zentrum der Thiérache im Tal der Serre sowie am hier parallel verlaufenden Nebenfluss Vilpion, 15 Kilometer südwestlich von Vervins und etwa 22 Kilometer nordöstlich von Laon.

Geschichte Marle war im Mittelalter eine befestigte Stadt am Eingang der Thiérache und zeitweise Sitz der gleichnamigen Grafschaft.

Im Ersten Weltkrieg befand sich hier ab dem 17. März 1917 das Hauptquartier des AOK 7.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2015 2022Einwohner 2912 2848 2926 2727 2669 2529 2432 2281 2224 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Gotische Kirche Mariä Himmelfahrt bzw. Notre-Dame (Église Sainte-Marie et de l’Assomption dite Notre-Dame), Monument historique Musée des Temps Barbares, hier werden die Ausgrabungsergebnisse des Merowingerdorfes von Goudelancourt-lès-Pierrepont ausgestellt Hospice oder Hôtel-dieu, erbaut um 1250 ehemalige Burg (Motte) Ehemalige Poststation (Relais de poste), Monument historique

Persönlichkeiten Jacques Chaurand (1924–2009), Romanist und Linguist Maurice Pagnon (1910–1944), Gewerkschafter und Chef der Résistance in Dole Louis Barbe Charles Sérurier (1775–1860), Diplomat Edmond Tranin (1895–1988), Journalist

Literatur Abbé Palant: Marle d’hier. (mit etwa 100 Postkarten), 1998, Reprint von 1890, ISBN 2-84435-015-1. Emile Coët, Charles Lefèvre: Histoire de Marle. 1991, Reprint von 1897, ISBN 2-87760-629-5.

Weblinks

Website der Gemeinde Musée des Temps Barbares

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Hauts-de-France