Wiederholung, auch Repetition oder Rekapitulation, hat in Lernmethoden (Theorie) und Arbeitsmethoden (Praxis) den Zweck, das Gelernte zu manifestieren und zu perfektionieren. Ziel hierbei ist es, die Verbindungen innerhalb der neuronalen Netze zu festigen, über die im Gehirn Informationen abgelegt werden. Klaus Grawe verglich dieses Verfahren mit einem Trampelpfad, der durch seine häufige Nutzung immer breiter wird und am Ende eine sprichwörtliche Autobahn darstellt.Klaus Grawe: Neuropsychotherapie. Hogrefe-Verlag, Göttingen 2004, ISBN 3-8017-1804-2, S. 53; hier entnommen aus: Armin Born, Claudia Oehler: Lernen mit Grundschulkindern: Praktische Hilfen und erfolgreiche Fördermethoden für Eltern und Lehrer. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-020487-4, S. 47; Dass bereits den Römern zumindest die Wirkung dieses Vorgangs bewusst war, erkennt man am Sprichwort Repetitio est mater studiorum („Wiederholung ist die Mutter der Studien“), dessen Ursprung dem römischen Dichter Horaz zugeschrieben wird.gavagai.de; abgerufen am 23. Mai 2012. Als Lehrpraxis ist die Quaestio in der Scholastik üblich gewesen.

Eine Vielzahl von Techniken und Vorgängen basiert auf diesem Prinzip, darunter: Auswendiglernen Konditionierung (Pawlowscher Reflex, Neuro-Linguistisches Programmieren) Bewegungslernen Repetitio (rhetorisches Stilmittel) 4-Stufen-Methode Gewöhnung Dressur bei Tieren

Einzelnachweise

Kategorie:Didaktik Kategorie:Pädagogische Methode/Lehre Kategorie:Lernpsychologie Kategorie:Studiertechnik