Fred Immler (* 10. Dezember 1880 in Coburg; † 20. Februar 1965Lebensdaten laut Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Laut IMDb und Filmportal.de ist das Sterbedatum der 1. März 1965. ebenda; gebürtig Ferdinand Immler) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Er arbeitete von 1900 bis 1902 bei der Deutschen Bank in Berlin und von 1902 bis 1904 bei der Dresdner Bank. Im Jahr 1905 ließ er sich in Coburg zum Schauspieler ausbilden und trat von 1906 bis 1908 am dortigen Hoftheater auf.
Von 1908 bis 1909 wirkte er am Residenztheater Hannover, 1909 am Sommertheater in Posen und 1909/10 am Hoftheater in Gera. Im Jahr 1910 spielte er am Liebich-Theater und am Victoria-Theater in Breslau.
Dann wurde Immler Filmschauspieler und stand von 1912 bis 1914 mehrmals an der Seite von Asta Nielsen vor der Kamera. Von 1916 bis 1918 leistete er Kriegsdienst. Er kehrte 1919 zum Film zurück, erhielt aber nur noch Nebenrollen. Im Jahr 1935 beendete er seine schauspielerische Tätigkeit und betreute als Disponent einer Produktionsfirma bis 1945 andere Schauspieler. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er wieder in Coburg.
Filmografie 1912: Der Totentanz 1912: Das Mädchen ohne Vaterland 1912: Die Papierspur 1913: Die Suffragette 1913: Die Filmprimadonna 1914: Die falsche Asta Nielsen 1914: Weiße Rosen 1914: Zapatas Bande 1914: Das Kind ruft 1914: Engelein 1914: Die Finsternis und ihr Eigentum 1914: Die Tochter der Landstraße 1914: Vordertreppe – Hintertreppe 1916: Der feldgraue Groschen 1917: Jan Vermeulen, der Müller aus Flandern 1919: Madame Dubarry 1919: Vendetta 1919: Indische Nächte 1919: Ich lasse dich nicht 1919: Maria Evere 1919: Die Teufelskirche 1919: Die Tochter des Mehemed 1920: Johann Baptiste Lingg 1920: Das Drama von Glossow 1920: Der gelbe Tod (2 Teile) 1920: Mascotte 1920: Die sprechende Hand 1920: Tamburin und Castagnetten 1920: Die Teufelsanbeter 1921: Begierde 1921: Ebbe und Flut 1921: Die schwarze Rose von Cruska 1921: Die im Schatten gehen 1921: Die Hafenlore (2 Teile) 1921: Aus den Akten einer anständigen Frau 1921: Memoiren eines Kammerdieners (2 Teile) 1921: Das Achtgroschenmädel. Jagd auf Schurken (2 Teile) 1922: Der Graf von Charolais 1922: Die siebente Nacht 1922: Jussuf el Fanit, der Wüstenräuber 1923: Der allmächtige Dollar 1923: Abenteuer einer Nacht 1923: Das schöne Mädel 1923: Menschen und Masken (2 Teile) 1924: Die Liebe ist der Frauen Macht 1924: Dreiklang der Nacht 1924: Mister Radio 1924: Auf gefährlichen Spuren 1924: Die Hermannschlacht 1926: Die elf Schill’schen Offiziere 1929: Waterloo 1929: Besondere Kennzeichen 1929: Das Schiff der verlorenen Menschen 1929: Lux, der König der Verbrecher 1932: Die elf Schill’schen Offiziere 1932: Tannenberg 1932: Kampf um Blond 1933: Das häßliche Mädchen 1933: Der große Bluff 1933: Es war einmal ein Musikus 1933: Keine Angst vor Liebe 1933: Es gibt nur eine Liebe 1933: Der Traum vom Rhein 1934: Das verlorene Tal 1934: Zu Straßburg auf der Schanz 1934: Abenteuer im Südexpress 1934: Liebe, Tod und Teufel 1934: Pechmarie 1935: Der blaue Diamant
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Vierter Band H – L. Botho Höfer – Richard Lester, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 151.
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Anmerkungen
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