mini|hochkant|Theodor Charlemont um 1910 miniatur|hochkant|Richard von Krafft-Ebing; Bronzebüste miniatur|hochkant|Lebensgroße Christusfigur am Grabmal von Adolph Freiherr von Pittel Theodor Charlemont (* 1. Jänner 1859 in Znaim, Mähren; † 13. Oktober 1938 in Wien) war ein österreichischer Bildhauer.
Leben Theodor Charlemont entstammte einer Künstlerfamilie. Er war Sohn des Miniaturmalers Matthias Adolf Charlemont (1820–1871) und Bruder der Maler Eduard (1848–1906) und Hugo Charlemont (1850–1939). Er war Schüler des deutschen Bildhauers Caspar von Zumbusch (1830–1915), dem Monumentalplastiker der Gründerzeit in Österreich.
1913 wurde er Ehrenbursch der Wiener Burschenschaft Alemannia.
Theodor Charlemont schuf zahlreiche Skulpturen, Medaillons und Büsten von Persönlichkeiten, nicht nur für private Auftraggeber, sondern oft für öffentliche Institutionen und Grabmäler auf städtischen Friedhöfen. Er wurde am Ottakringer Friedhof bestattet.
Einer seiner Schüler war der Bildhauer und Kunsthandwerker Friedrich Gornik.Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 56
Ehrungen 1896: Königswarter-Preis 1902: Kaiserpreis 1903: Kleine goldene Staatsmedaille 1908: Dumba-Preis 1930: Schützengilde-Preis 1936: Silberne Jubiläumsmedaille Wien
Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band II: Künstler. Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 109–110.
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