Gémonval ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie Gémonval liegt auf , zehn Kilometer nördlich von L’Isle-sur-le-Doubs und etwa 16 Kilometer westlich der Stadt Montbéliard (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in der Talmulde des Scey in der Hügellandschaft nördlich des Doubstals, zwischen den Höhen von Chanois im Westen und Hautes-Roches im Osten.

Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Hügellandschaft nördlich des Doubstals. Der zentrale Teil des Gebietes wird von der Talmulde des Scey eingenommen, der für die Entwässerung nach Nordwesten zum Ognon sorgt. Flankiert wird diese Mulde im Westen von den Ausläufern des Chanois (bis 430 m). Nach Osten erstreckt sich das Gemeindeareal über einen zunächst sanft, dann steil ansteigenden Hang, der an seiner Oberkante von einem Felsband gekrönt wird, bis auf die Kalkhochfläche der Hautes-Roches. Auf diesem überwiegend bewaldeten Hochplateau wird mit 513 m die höchste Erhebung von Gémonval erreicht.

Nachbargemeinden von Gémonval sind Crevans-et-la-Chapelle-lès-Granges im Norden, Saulnot und Arcey im Osten, Onans und Marvelise im Süden sowie Belles-Fontaines im Westen.

Geschichte Im Mittelalter gehörte Gémonval zur Herrschaft Granges, die im 14. Jahrhundert unter die Oberhoheit der Grafen von Montbéliard kam. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 an Frankreich. Zwischen 1826 und 1944 wurden hier Kohlevorkommen ausgebeutet. Heute ist Gémonval Teil des Gemeindeverbandes Deux Vallées Vertes.

Ehemalige Kohlegruben

Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2017 Einwohner 76 92 75 86 100 75 88 86 Quellen: Cassini und INSEE

Mit Einwohnern (Stand ) gehört Gémonval zu den kleinsten Gemeinden des Départements Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich abgenommen hatte (1881 wurden noch 180 Personen gezählt), wurden seit Beginn der 1960er Jahre verschiedene Schwankungen verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur Gémonval war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obst- und Weinbau und Viehzucht) geprägtes Dorf. Daneben gibt es heute einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Mittlerweile hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Longevelle-sur-Doubs nach Crevans führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn A36 befindet sich in einer Entfernung von ungefähr 19 Kilometern. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Courbenans und La Chapelle.

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