Der Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden war ein Kunstpreis in der DDR. Benannt war der Preis nach dem dänischen Schriftsteller Martin Andersen Nexø, der seine letzten Lebensjahre in Dresden verbrachte. Der Preis wurde von 1959 bis 1990 jährlich am 26. Juni, dem Geburtstag Andersen Nexøs, durch den Rat der Stadt Dresden verliehen. Sein Nachfolger ist seit 1993 der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden; sein Vorläufer war der Kunstpreis der Stadt Dresden.
Der Preis wurde „für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik“Zitiert nach: Meyers Taschenlexikon Schriftsteller der DDR. Leipzig 1974. S. 651 verliehen.
Preisträger (unvollständig)
1959: Auguste Lazar, Eva Schulze-Knabe, Erich Fraaß, Walter Baensch 1960: Otto Winkler 1961: Karl Zuchardt, Karl-Rudi Griesbach, Wilhelm Rudolph 1962: Otto Reinhold, Margret Häusler, Rudolf Nehmer, Fritz Tröger, Ruth Seydewitz 1963: Jutta Damme, Heinz Klemm, Arnd Wittig 1964: Annemarie Reinhard, Rudolf Mauersberger 1965: Alfred Hesse, Waldo Köhler, Hasso Mager 1966: Herbert Friedrich, Manfred Arlt, Herbert Terpitz, Erich Gerlach, Erich Mitzscherlich; außerhalb des Turnus: Otto Dix 1967: Max Zimmering, Hans Mroczinski 1968: Manfred Streubel, Erich Hering, Hans-Hendrik Wehding, Hans Steger 1969: Marianne Bruns, Gottfried Herold, Rudolf Bergander, Werner Haselhuhn, Bernhard Kretzschmar, Theo Adam, Antonia Dietrich, Karl Laux, Walter Weidauer, Zentrales Ensemble der jungen Talente Dresden 1970: Gesangs- und Tanzensemble der Garnison Dresden der sowjetischen Streitkräfte, Peter Schreier, Kollektiv der Musikschule „Paul Büttner“, Eva Schumann, Gerd Jaeger, Leopold Wiel, Heinz Bongartz 1971: Kurt Liebmann, Siegfried Köhler 1972: Lea Grundig, Gret Palucca, Kurt Masur, Hans Dieter Mäde, Wolfgang Berger, Erich Höhne 1973: Paul Michaelis, Udo Zimmermann, Joochen Laabs, Dorothea Anger 1974: Walter Arnold, Max Piroch, Rainer Kunad, Gerhard Stengel, Heide Wendland; außerhalb des Turnus: Grigori Jastrebenezki 1975: Gerhard Bondzin, Max Seydewitz 1976: Manfred Bachmann, Horst Kleineidam, Günter Tiedeken, Gesangsquartett „Die vier Brummers“ 1977: Traute Richter, Fritz Eisel, Manfred Schubert, Manfred Weiss, Rolf Floß, Günter Hörig 1978: Gerhard Kettner, Hans Kies, Hermann Werner Kubsch 1979: Hermann Glöckner, Lotte Meyer, Wolfgang Hänsch 1980: Wilfried Krätzschmar 1981: Karl Bergmann, Gerd Caden, Hermann Stövesand 1982: Herbert Collum, Werner Matschke, Hans Nadler, Tine Schulze-Gerlach, Ekkehard Walter 1983: Fritz Löffler, Alexander Alfs, Lüder Baier, Werner Knodel, Maria Schwauß, Horst Seeger, FDJ-Studentensinfonieorchester der TU Dresden 1984: Helmut Heinze 1985: Martin Hänisch 1986: Rainer Lischka, Dresdner Tanzsinfoniker 1987: Rudolf Neuhaus, Vinzenz Wanitschke, Klaus Dieter Kirst, Jochen Paentzer, Gisela Grube, Tanzensemble der TU Dresden, Rolf Häser 1988: Joachim Heuer, Günter Kretzschmar, Wolfgang Strauß, Angelo Walther, Rudolf Scholz 1989: Eleonore Elstermann, Ludwig Güttler, Philharmonischer Chor Dresden (Leiter: Matthias Geissler), Peter Herden, Ursula Rzodeczko, Horst Zimmermann, Herbert Wotte †, Theater der Jungen Generation Dresden 1990: Gerhard Wolfram, Hans John, Dietrich Nitzsche, Gestalterkollektiv des Internationalen Dixielandfestivals, Amateurfilmstudio „Stativ“ der TU Dresden
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Sachsen) Kategorie:Deutsche Auszeichnung (Bildende Kunst) Kategorie:Kulturpreis (DDR) Kategorie:Bildende Kunst (Dresden) Kategorie:Musik (Dresden) Kategorie:Literatur (Dresden) Kategorie:Auszeichnung (Dresden) Kategorie:Martin Andersen Nexø Kategorie:Erstverleihung 1959 Kategorie:Musikpreis (Deutschland)