Hans Nolte (* 16. August 1929 in Breitenbach; † 19. April 1990) war ein deutscher Politiker (CDU) und ab 1970 Mitglied des Hessischen Landtags.
Leben, Ausbildung und Beruf Nolte besuchte Schulen in Kerzell und Fulde. Er war als Volontär tätige, studierte nach dem Abitur in Fulda an der Ingenieurschule in Krefeld und schloss das Studium 1954 mit dem Examen als Textilingenieur ab. Hans Nolte war katholisch, verheiratet, lebte in Eichenzell und hatte zwei Kinder.Nolte, Hans. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 903.
Politik Nolte war Mitglied der CDU und war dort in vielen Vorstandsämtern aktiv. Unter anderem war er von 1968 bis 1982 Kreisvorsitzender der Union im Landkreis Fulda. Von 1968 bis 1985 war er Kreistagsabgeordneter und führte die CDU-Fraktion von 1968 bis 1974. In der Verbandskammer der regionalen Planungsgemeinschaft Osthessen führte er von 1968 bis 1980 die Fraktion. Vom 1. Dezember 1970 bis zum 4. August 1983 war er als Abgeordneter Mitglied des Hessischen Landtags. Im Jahr 1974 war er Mitglied der 6. Bundesversammlung. In seinem Heimatwahlkreis war er dafür bekannt, sich schon früh, lange vor der Gründung der Grünen, für den Umwelt- und Naturschutz einzusetzen.
Ehrungen und Auszeichnungen 1978: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland 1983: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
Literatur
Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 282.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen) Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Umweltaktivist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 1990 Kategorie:Mann