Western Collegiate Hockey Association 200px|Logo der Western Collegiate Hockey Association Gründungsjahr 1951 Mitglieder 8 Sport Eishockey Region Mittlerer Westen Bundesstaaten 3 – Minnesota, Ohio, Wisconsin Frühere Namen Midwest Collegiate Hockey LeagueWestern Intercollegiate Hockey League Hauptsitz Denver, Colorado Vorsitzender Bruce McLeod 200px|mini|An der WCHA beteiligte Bundesstaaten Die Western Collegiate Hockey Association (WCHA) ist ein US-amerikanischer Verband mit Sitz in Denver und betreibt eine Universitäts- und Collegesportliga, die vor allem im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten angesiedelt ist. Sie gehört zur Division I der National Collegiate Athletic Association und ist seit 2021 eine reine Fraueneishockey-Conference.

Bis 2011 gewannen Teams der WCHA insgesamt 38 Mal die Männer-Eishockeymeisterschaft der NCAA. Die Frauenmannschaften der WCHA gewannen die 13 ersten Meisterschaften der NCAA seit deren Einführung 2001.

Geschichte 1951 wurde die „Midwest Collegiate Hockey League“ (MCHL) gegründet. 1953 wurde diese in „Western Intercollegiate Hockey League“ (WIHL) umbenannt. Seit 1959 trägt die Conference den aktuellen Namen. Der Meister der regulären Saison erhält den MacNaughton Cup, während der Sieger der Finalrunde die Broadmoor Trophy verliehen bekommt.

Zur Saison 2013/14 folgte eine deutliche Umstrukturierung, die nur den Männerbereich der NCAA betraf. Die Pennsylvania State University stellt seit 2012 ein eigenes Eishockeyteam, sodass Wisconsin und Minnesota die WCHA verließen, um gemeinsam mit der Penn State, der Michigan State University, der University of Michigan sowie der Ohio State University eine neue Conference innerhalb der Big Ten zu gründen. Die drei letztgenannten verließen die Central Collegiate Hockey Association (CCHA), die daraufhin aufgelöst wurde. Die verbliebenen Mannschaften der CCHA schlossen sich gemeinsam mit sechs Mannschaften der WCHA in der National Collegiate Hockey Conference neu zusammen. Diese sechs waren die University of Denver, das Colorado College, die University of Minnesota Duluth, die University of Nebraska at Omaha, die University of North Dakota sowie die St. Cloud State University. Mit dem Abgang dieser sechs wären nur noch fünf Teams in der WCHA verblieben, wobei ein Erhalt der Conference mit weniger als sechs Mannschaften nicht den Statuten entsprochen hätte. Daher lud man die University of Alabama in Huntsville, die University of Alaska Anchorage, die University of Alaska Fairbanks, die Bowling Green State University, die Ferris State University, die Northern Michigan University sowie die Lake Superior State University in die Conference ein. Alle eingeladenen Hochschulen sagten zu (Bowling Green erst 2012, Alabama erst 2013, alle anderen bereits 2011), sodass die neu formierte WCHA aus zehn Mitgliedern in der Männer-Sektion bestand.

Teilnehmer Die Männer-Division hatte zuletzt zehn Mitglieder, die Frauenliga spielt mit sieben Teams.

Institution Stadt Bundesstaat Team-name Gründungs-jahr Mitgliedseit Zugehörig-keit Studenten-zahl Universitäts-ligaBemidji State UniversityBemidjiMinnesotaBeavers19191999Staatlich4.800Northern Sun (D-II)University of MinnesotaMinneapolisSaint PaulMinnesotaGolden Gophers18511951Staatlich51.194Big TenUniversity of Minnesota DuluthDuluthMinnesotaBulldogs19471966Staatlich10.500North Central (D-II)Minnesota State University, MankatoMankatoMinnesotaMavericks18681999Staatlich14.000North Central (D-II)Ohio State UniversityColumbusOhioBuckeyes18701999Staatlich51.818Big TenSt. Cloud State UniversitySt. CloudMinnesotaHuskies18691990Staatlich14.252North Central (D-II)University of St. Thomas Saint Paul Minnesota Tommies 1885 2021 Privat 9.878 The Summit LeagueUniversity of Wisconsin–MadisonMadisonWisconsinBadgers18481969Staatlich41.169Big Ten 350px|mini|Die an der WCHA beteiligten Städte. blau: Herren; pink: Frauen; violett: beide

Ehemalige Teilnehmer Institution Stadt Bundesstaat Team-name Gründungs-jahr Mitglied Zugehörig-keit Studenten-zahl Universitäts-ligaUniversity of Alabama in HuntsvilleHuntsvilleAlabamaChargers19692013–2021Staatlich7.700Gulf South (D-II)University of Alaska AnchorageAnchorageAlaskaSeawolves19771993–2021Staatlich18.000Great Northwest (D-II)University of Alaska FairbanksFairbanksAlaskaNanooks19172013–2021Staatlich9.380Great Northwest (D-II)Bowling Green State UniversityBowling GreenOhioFalcons19102013–2021Staatlich19.764MACFerris State UniversityBig RapidsMichiganBulldogs18842013–2021Staatlich14.560GLIAC (D-II)Northern Michigan UniversityMarquetteMichiganWildcats18991984–19972013–2021Staatlich9.000GLIAC (D-II)Michigan Technological UniversityHoughtonMichiganHuskies18851951–19811983–2021Staatlich6.460GLIAC (D-II)Lake Superior State UniversitySault Ste. MarieMichiganLakers19462013–2021Staatlich2.907GLIAC (D-II)

Colorado College (heute NCHC), 1951–2013 University of Denver (heute NCHC), 1951–2013 University of Michigan (heute Big Ten), 1951–1981 Michigan State University (heute Big Ten), 1951–1981 University of Nebraska Omaha (heute NCHC), 2010–2013 University of North Dakota Männer: 1951–2013 (heute NCHC) Frauen: 2004–2017 (Frauen-Eishockey-Mannschaft eingestellt) University of Notre Dame (heute Big Ten), 1971–1981

Zeitleiste

Meister Männer

Frauen

mini|Ralph Engelstad Arena

Spielstätten der Conference Mannschaft Arena KapazitätBemidji State BeaversJohn S. Glas Field House2.399Minnesota Golden GophersRidder Arena 3.400Minnesota-Duluth BulldogsAMSOIL Arena6.600Minnesota State MavericksAll Seasons Arena1.000Ohio State BuckeyesOSU Ice Arena1.415St. Cloud State HuskiesHerb Brooks National Hockey Center5.763Wisconsin BadgersLaBahn Arena2.273 St. Thomas TommiesSt. Thomas Ice Arena1.000

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