Der Bundestagswahlkreis Hamburg I war ein Wahlkreis in Hamburg für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasste die zum Bezirk Hamburg-Mitte gehörigen Stadtteile Altstadt, Neustadt und Sankt Pauli, den Stadtteil Altona-Altstadt und den Ortsteil Altona-Nord/Süd aus dem Bezirk Hamburg-Altona sowie die Stadtteile Rotherbaum und Harvestehude aus dem Bezirk Hamburg-Eimsbüttel.
Geschichte Der Wahlkreis Hamburg I war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 1 der Hamburg Wahlkreise und hatte danach die bundesweite Wahlkreisnummer 15. Das Gebiet des Wahlkreises bestand für die Bundestagswahlen 1949 bis 1961 unverändert. Vor der Bundestagswahl 1965 wurde der Wahlkreis aufgelöst und das Gebiet unter den neu gebildeten Wahlkreisen Altona, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte aufgeteilt.
Abgeordnete Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Hamburg I waren
Jahr Name Partei Anteil der Erststimmen 1961 Hellmut Kalbitzer SPD 47,3 % 1957 Hellmut Kalbitzer SPD 47,0 % 1953 Gerd Bucerius1) CDU 52,9 % 1949 Peter Blachstein SPD 39,9 % 1)Bucerius war 1953 der gemeinsame Kandidat des Hamburg-Blocks, einem Bündnis von CDU, FDP, GB/BHE und DP. Die FDP und die DP nominierten keine eigenen Direktkandidaten und riefen zur Wahl von Bucerius auf.
Wahlergebnisse Bundestagswahl 1961
Bundestagswahl 1957
Bundestagswahl 1953
Bundestagswahl 1949
Weblinks
Einzelnachweise Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1949 (CSV; 26,28 kB). In: Wahl zum 1. Deutschen Bundestag am 14. August 1949. Die Bundeswahlleiterin, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2025. Abgerufen am 1. Mai 2025. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1953 (CSV; 44,65 kB). In: Wahl zum 2. Deutschen Bundestag am 6. September 1953. Die Bundeswahlleiterin, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2025. Abgerufen am 1. Mai 2025. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1957 (CSV; 43,85 kB). In: Wahl zum 3. Deutschen Bundestag am 15. September 1957. Die Bundeswahlleiterin, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2025. Abgerufen am 1. Mai 2025. Tabelle: Endgültiges Ergebnis nach Wahlkreisen der Bundestagswahl 1961 (CSV; 37,99 kB). In: Wahl zum 4. Deutschen Bundestag am 17. September 1961. Die Bundeswahlleiterin, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2025. Abgerufen am 1. Mai 2025. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages 1.–13. Wahlperiode. Alphabetisches Gesamtverzeichnis (= Materialien. Nr. 127). Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Bonn 1998, , lfd. Nr. 201. (PDF; 1,20 MiB) Die Mitglieder des Deutschen Bundestages 1.–13. Wahlperiode. Alphabetisches Gesamtverzeichnis (= Materialien. Nr. 127). Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Bonn 1998, , lfd. Nr. 304. (PDF; 1,20 MiB) Die Mitglieder des Deutschen Bundestages 1.–13. Wahlperiode. Alphabetisches Gesamtverzeichnis (= Materialien. Nr. 127). Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Bonn 1998, , lfd. Nr. 1136. (PDF; 1,20 MiB)
Anmerkungen Im Internetangebot der Bundeswahlleiterin werden personenbezogene Daten zu den Wahlkreiskandidaten aus Gründen des Datenschutzes gemäß § 86 Abs. 3 Bundeswahlordnung nur befristet veröffentlicht. Das zur Erstellung der Tabelle verwendete Wahlergebnis enthält keine Namen der Kandidaten. Fehlende Einträge in der Tabelle sind mit einem Fragezeichen gekennzeichnet. Bei der Bundestagswahl 1949 hatte jeder Wähler nur eine Stimme. Gewählt war der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigte (§§ 9 u. 13 Wahlgesetz zum ersten Bundestag und zur ersten Bundesversammlung der Bundesrepublik Deutschland vom 15. Juni 1949 []).
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