Heidolsheim ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein und zum Kanton Sélestat.
Geschichte Zum ersten Mal wird der Ort 747 als Besitz des Klosters Münster erwähnt (Quelle: Regnum Francorum online RegAls 160). 801 finden wir hier „in Haidulfushaim“ auch Besitz des Klosters Fulda (Quelle: CDF 171). Nach der französischen Geschichtsschreibung findet sich der Ort 1120 im „Cartulaire de Hugshoffen“ und wird 1361 von Rudolf von Habsburg an seine Vasallen verliehen, die sich „von Rathsamhausen“ nannten. Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Heidolsheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 201120162022 381 270 292 284 296 299 359 473 481514572
Persönlichkeiten Der Prediger Jakob Ammann lebte von 1693 bis 1695 in Heidolsheim; die 1973 geborene, spätere Fußballnationalspielerin Sandrine Ringler verbrachte ihre gesamte Jugend dort. mini|Bürgermeister- und Schulgebäudemini|Kirche Saint-Sigismond Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 592–593.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ersterwähnung 747