Bidache (baskisch Bidaxune, gaskognisch Bidaishe) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Bayonne und zum Kanton Pays de Bidache, Amikuze et Ostibarre (bis 2015 Kanton Bidache). Die Stadt liegt am Fluss Bidouze an der Einmündung seines Nebenflusses Lihoury, in den im Gemeindegebiet auch ihr Zufluss Apatharena einmündet.
Nachbargemeinden Bardos im Westen Orègue und Arraute-Charritte im Süden Came im Westen Hastingues im Norden
Geschichte Frühere Bezeichnungen des Ortes waren Vidaxen (1312) und Vidayxon (1329), Bidaxen (1489). Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zur Revolution war Bidache ein kleines Fürstentum, das sich selbst als souverän bezeichnete, und das im Besitz der Herzöge von Gramont stand. Ab 1790 gehörte Bidache zum gleichnamigen Kanton, der aber wiederum nur aus dem Ort bestand und dem Distrikt Saint-Palais zugerechnet wurde.
Bevölkerungsentwicklung 1962: 1113 1968: 1067 1975: 1033 1982: 1015 1990: 1039 1999: 1066 2005: 1167
Sehenswürdigkeiten Ruine des Schlosses derer von Gramont aus dem 17. Jahrhundert Le Pont de Gramont (17. Jahrhundert) Le Pont Romain oder Pont du Moulin (17. Jahrhundert) Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert Die neugotische Kirche Saint-Jacques-le-Majeur mit der Krypta als Grablege der Herzöge von Gramont Jüdischer Friedhof
Persönlichkeiten Jean-Jacques Lasserre, Politiker
Weblinks
Website von Bidache Website der Association historique et culturelle des pays de Bidache
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine