Claudia Eisinger (* 22. September 1984 in Ost-Berlin) LimeLight PR GbR, Berlin, abgerufen am 19. August 2012 ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben Eisinger wurde in Berlin-Mitte geboren und wuchs in Lichtenberg auf. Als sie zwölf Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Danach lebte sie bei ihrem Vater, einem Gynäkologen. Im Alter von 16 Jahren ging sie allein nach Kanada. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung von 2004 bis 2008 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin bei der Agentur Spielkind, abgerufen am 12. September 2021, abgerufen am 8. August 2023 und spielte während dieser Zeit unter anderem Das Käthchen von Heilbronn und Amerika (nach Franz Kafka) am Düsseldorfer Schauspielhaus und in Produktionen wie Enter Sandman am Maxim Gorki Studio Theater Berlin. In der Spielzeit 2008/2009 gehörte sie zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden. Vom Sommer 2009 bis zum Frühjahr 2011 spielte sie am Deutschen Theater Berlin, unter anderem als Luise Miller in Friedrich Schillers Kabale und Liebe.

Ihre ersten Filmhauptrollen hatte Claudia Eisinger in Armee der Stille – La Isla Bonita (2006) und Polska Love Serenade (2007). Sie war in Fernsehproduktionen wie Kein Geld der Welt (2006) und R. I. S. – Die Sprache der Toten zu sehen. In dem Film 13 Semester von 2009 verkörpert sie die große Studentenliebe des männlichen Protagonisten Moritz. 2016 spielte sie in dem Film Mängelexemplar von Laura Lackmann die Hauptfigur Karo, nach dem gleichnamigen Roman von Sarah Kuttner. In Sex & Crime war sie 2016 neben Fabian Busch und Wotan Wilke Möhring im Kino zu sehen. 2017 wurde der ARD-Film Familie ist kein Wunschkonzert ausgestrahlt.. In: Das Erste 2017 spielte sie die Titelrolle in der Serie Zarah – Wilde Jahre. Seit Mai 2021 spielt sie die Rolle der Kriminaltechnikerin Dr. Viktoria Wex in der ARD-Reihe Der Masuren-Krimi.

Eisinger war Mitglied des Schauspielkollektivs der Santinis,Patrick Wildermann: Spring, und du wirst aufgefangen, tagesspiegel.de, 12. Oktober 2012, abgerufen am 14. Dezember 2013 das im April 2018 Insolvenz anmeldete.Theaterfirma Santinis Production ist insolvent – Ende mit Abriss. Artikel auf nachtkritik.de vom 5. April 2018, abgerufen am 24. September 2020 2018 nahm Eisinger Schauspielunterricht am William Esper Studio in New York.

Ehrungen und Auszeichnungen 2010 Günter-Strack-Fernsehpreis für ihre Rolle in 13 Semester 2016 Deutscher Schauspielerpreis für die Hauptrolle in MängelexemplarMängelexemplar: Claudia Eisinger gewinnt Deutschen Schauspielerpreis 2016. ufa-fiction.de, abgerufen am 29. Oktober 2017

Theater 2007: Das Käthchen von Heilbronn, Düsseldorfer Schauspielhaus 2007: Amerika, Düsseldorfer Schauspielhaus 2008: Enter Sandman, Maxim Gorki Studio Theater 2008: Ein Sommernachtstraum, Staatsschauspiel Dresden 2009: Kabale und Liebe, Deutsches Theater Berlin 2009: Herr Puntila und sein Knecht Matti, Deutsches Theater Berlin 2009: Das goldene Vliess, Deutsches Theater Berlin 2010: Warteraum Zukunft, Deutsches Theater Berlin 2010: Die Sorgen und die Macht, Deutsches Theater Berlin 2011: Die Weber, Deutsches Theater Berlin 2011: Über Leben, Deutsches Theater Berlin

Filmografie

Hörspiel 2007: Eoin Colfer: Meg Finn oder die Liste der vier Wünsche – Regie: Gabriele Bigott (RBB) 2010: Jakob Arjouni: Der heilige Eddy (Romy) – Bearbeitung und Regie: Judith Lorentz (DKultur) 2011: Dirk Josczok: Heldentod – Regie: Beatrix Ackers (DKultur) 2012: Thomas Fritz: Elf Wochen und ein Tag – Regie: Beatrix Ackers (DKultur) 2014: Dirk Joszok: Menschlos – Regie: Beatrix Ackers (DKultur) 2016: Lila und Fred. Frei nach Friedrich Schillers Kabale und Liebe. Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats August 2016. Regie: Cristin König (DKultur)deutschlandfunk.de: Hörspiel des Monats: Lila und Fred, 5. November 2016 2018: Dirk Josczok: Schwarzblut – Regie: Beatrix Ackers (DLF Kultur)

Weblinks Website von Claudia Eisinger

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Einzelnachweise

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