Honnecourt-sur-Escaut ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Cambrai und zum Kanton Le Cateau-Cambrésis.
Geografie Die Gemeinde Honnecourt-sur-Escaut liegt an der Schelde und dem parallel verlaufenden Schifffahrtskanal Canal de Saint-Quentin, 15 Kilometer südlich von Cambrai. Sie grenzt im Süden an das Département Aisne und im Südwesten an das Département Somme. Umgeben wird Honnecourt-sur-Escaut von den Nachbargemeinden Banteux im Norden, Bantouzelle im Nordosten, Les Rues-des-Vignes im Osten, Vendhuile im Süden, Épehy im Südwesten sowie Villers-Guislain im Westen.
Geschichte Um 660 gründeten zwei später heiliggesprochene Damen (Sainte Valérie und Sainte Pollèle) hier ein Benediktiner-Frauenkloster. Dieses wurde unter den Karolingern so bedeutend, dass es 870 im Reichsteilungs-Vertrag von Meerssen ausdrücklich genannt wird: "Hunulcourt" gehörte nun zum neuen Reich Karls des KahlenRegesta Imperii I., 1480 972 bestätigte Kaiser Otto I. dem Kloster St. Paul in Verdun eine Kirche "in Hunonis villa".Regesta Imperii II., 599 1095 "Hunonis curia" genannt, wurde der Ortsname erst im 12. Jahrhundert einteilig ("Hunilcorte" 1102, "Hounecort" 1142).
1642 fand hier im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges die Schlacht bei Honnecourt statt.
Während des Ersten Weltkriegs nahm Kaiser Wilhelm II. am 19. Oktober 1916 hier eine Parade der kämpfenden Regimenter, wie dem just von der Schlacht an der Somme kommenden Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 76, ab.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2020Einwohner 849 763 674 668 715 734 743 743 Quellen: Cassini und INSEE
Persönlichkeiten Villard de Honnecourt (um 1200–nach 1235), Künstler
Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1156–1159.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich) Kategorie:Ort an der Schelde