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ist eine Insel nordöstlich von vor der Küste der Nordinsel von Neuseeland. Die Insel wird vom (DOC) als Naturschutzgebiet ausgewiesen und verwaltet.

Geographie Die 220 Hektar große Insel befindet sich rund 3,6 km östlich der in den Gewässern des . Das Stadtzentrum von Auckland ist über den Seeweg rund 28 km südwestlich zu finden. erstreckt sich über eine Länge von 2,7 km in Südost-Nordwest-Richtung und verfügt über eine maximale Breite von 1,2 km. Die höchste Erhebung mit befindet sich in der Mitte der Insel. Administrativ zählt die Insel zum .

Geschichte wurde in den 1820er Jahren durch den -Stamm besiedelt. Die Insel erhielt nach dem von dem Stamm errichtete (Dorf und Befestigungsanlage) ihren Namen. Teile der Siedlungsanlagen und vereinzelte Gebäudereste können noch heute besichtigt werden. Später siedelte auch der Stamm der auf der Insel und errichtete mit ein eigenes Dorf. Doch dieses wurde im 17. Jahrhundert während anhaltender Konflikte zwischen den beiden Stämmen zerstört. Die Europäer entdeckten um 1850.

1864 wurde auf der Ostseite der Insel ein Leuchtturm mit einem Leuchtturmwärterhäuschen errichtet, das 1918 erweitert wurde. Während des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmte das von 1940 bis 1945 die Insel und nutzte sie für die Küstenwache. Bis in die 1970er Jahre wurde landwirtschaftlich genutzt und ab 1984 von engagierten Umweltschützern vor Ort in einer Art Sanierungsprogramm für gefährdete Vögel als Habitat hergerichtet. Die Bürger vor Ort gründeten mit der eine non-profit-Organisation zum Schutz der Flora und Fauna der Insel, die das Naturschutzgebiet in Zusammenarbeit mit dem , unter dessen Verwaltung die Insel sich heute befindet, betreut.

Flora und Fauna war ursprünglich fast flächendeckend mit gemischten Pohutukawa-Bäumen bedeckt und in den Tälern mit Kohekohe- und Taraire-Wäldern dicht bewaldet. Die Jahrhunderte der Maori-Besiedlung, gefolgt von europäischer Landwirtschaft, verwandelten die Landschaft in eine Graslandinsel mit nur vereinzelt kleinen Waldstücken. Mit der Abholzung der Wälder verschwanden viele heimische und auch seltene Vogelarten. Nur die sehr resistenten Arten wie Tui, Fächerschwänze, Graumantel-Brillenvogel, Maorigerygone, Maori-Glockenhonigfresser und Südsee-Sumpfhuhn blieben auf der Insel.

Unter Mithilfe von tausenden freiwilligen Helfern wurden zwischen 1984 und 1994 rund 280.000 heimische Bäume neu angepflanzt. Dieses führte zu einer beschleunigten natürlichen Regeneration der Küstenwälder, die heute wiederum Heimstatt für elf bedrohte heimische Vögel sind. Seltene Arten wie Südinseltakahe, Kokako, Sattelvogel, Ziegensittich, Langbeinschnäpper, Weißköpfchen, Zwergkiwi, Neuseelandente, Farnsteiger, Hihi und Maorischnäpper sind heute wieder auf der Insel ansässig, zum Teil nach gezielter Ansiedelung.

Der Tuatara – „Neuseelands lebender Dinosaurier“ – wurde 2003 wieder auf der Insel ausgesetzt.

Tourismus Die Insel ist öffentlich zugänglich und wird jährlich von über 20.000 Touristen besucht.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Insel (Auckland) Kategorie:Insel (Australien und Ozeanien) Kategorie:Insel (Hauraki Gulf)