Campomorone (ligurisch Campumarún, auch Campomon) ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Metropolitanstadt Genua mit Einwohnern (Stand ).
Geographie Die Gemeinde liegt im Val Verde, einem kleineren Nebental des Val Polcevera, und ist ein Teil der Comunità Montana Alta Val Polcevera. Die Nachbargemeinden sind Bosio, Ceranesi, Fraconalto, Genua, Mignanego und Voltaggio.
Klima Die Gemeinde Campomorone wird unter Klimakategorie D klassifiziert, da die Gradtagzahl einen Wert von 1867 besitzt. Das heißt, die in Italien gesetzlich geregelte Heizperiode liegt zwischen dem 1. November und dem 15. April für jeweils zwölf Stunden pro Tag.. Abgerufen am 5. April 2024.
Verwaltungsgliederung Zur Gemeinde Campomorone gehören die sieben Fraktionen Cravasco, Gallaneto, Gazzolo, Isoverde, Langasco, Pietralavezzara und Santo Stefano di Larvego.Gemeindestatut auf Italienisch (PDF; 583 kB), abgerufen am 16. Januar 2020.
Industrie und Kraftwerke Oberhalb von Isoverde entstanden bereits in den 1890er-Jahren Wasserkraftwerke zur Stromversorgung der Industrie im Val Polcevera und Genua. Die vom Acquedotto De Ferrari Galliera betriebenen Maschinenhäuser Galvani, Volta und Pacinotti nutzten das Wasser aus den Laghi del Gorzente. Die Energie wurde mit hochgespanntem Gleichstrom nach dem von René Thury entwickelten System zu den Verbrauchern übertragen.
Die drei Kraftwerke wurden 1904 durch das heute noch bestehende Kraftwerk in Isoverde ersetzt. Das Maschinenhaus Galvani ist als Wohnhaus erhalten geblieben, ebenso der Sockel der Transmission, welche für den Antrieb der Jutespinnerei auf der anderen Talseite genutzt, aber schon früh durch eine elektrische Kraftübertragung ersetzt wurde.
Demographische Entwicklung
Persönlichkeiten Benedetta Cambiagio Frassinello (1791–1858), Ordensgründerin
Weblinks
Quellen
Kategorie:Ort in Ligurien Kategorie:Weinbauort in Italien