mini|Gedenkstein in Flügge: Jimi Hendrix’ letzter Auftritt Das Jimi-Hendrix-Revival-Festival ist ein Open-Air-Musikfestival, das von 1995 bis 2010 am Flügger Strand im Westteil der Ostseeinsel Fehmarn ausgerichtet wurde und ab 2017 auf Grund rechtlicher Einschränkungen nach einer siebenjährigen Zwangspause nun im Ortsteil Strukkamp ausgetragen wird. Organisiert wird es von der Fehmarn Festival Group als Fehmarn Open Air unter dem Motto Umsonst & Draußen.
Geschichte Das Festival bekam seinen Namen im Gedenken an Jimi Hendrix, der an gleichem Ort 1970 im Rahmen des Love-and-Peace-Festivals wenige Tage vor seinem Tod seinen letzten offiziellen Auftritt in Deutschland hatte.Kurzbiographie der The Jimi Hendrix Experience. Auf: rockhall.com (Rock and Roll Hall of Fame). Abgerufen am 2. März 2010 Das Festival findet seit 1995 jährlich am ersten Samstag im September statt. 1997 wurde an der Stelle des damaligen Festivals ein Gedenkstein eingerichtet. Das Festival fand von da ab in der Nähe des Steines statt.
Im Laufe der Jahre verzeichneten die Veranstalter steigende Besucherzahlen; kamen 1998 noch an die 5.000, waren es 2000 bereits über 12.000 Besucher. Den Höhepunkt erreichte das Festival 2005 mit über 25.000 Festivalbesuchern.Klaus Irler: Hendrix-Festival in Gefahr In: Die Tageszeitung vom 10. Februar 2010. Abgerufen am 4. März 2010
Das Festival fand 2010 das vorerst letzte Mal statt. Die Besucherzahl wurde mit 20.000 angegeben. Die für 2011 geplante 17. Ausgabe wurde im Jahr 2011 vom Kreis Ostholstein aus Naturschutzgründen untersagt. Auch in den Folgejahren fand trotz intensiver Anstrengungen der Organisatoren das Festival nicht statt. Ein gerichtlicher Widerspruch gegen diese Untersagung blieb erfolglos.
Ab 2014 soll es am Ort des Festivals in Flügge eine Dauerausstellung über Jimi Hendrix und sein Konzert auf der Insel 1970 geben.Gerd-J. Schwennsen: Festival kehrt als Ausstellung zurück. Auf: ln-online.de, 13. September 2013.
Ab 2017 fand das Festival wieder an jedem 1. Samstag im September auf Fehmarn statt, allerdings an neuer Stelle auf einer Wiese im Ortsteil Strukkamp. Die Besucherzahlen von 2010 sind auf dem neuen Festivalgelände nicht mehr möglich, so dass das Festival nun in abgespeckter Form fortgeführt wird.
Am 5. September 2020 fand das 50-jährige Jubiläum „Love & Peace Festival auf Fehmarn“ statt. Auf Grund der COVID-19-Pandemie in Deutschland konnten nur 300 Zuhörer auf das Gelände, um den Abstandsregeln Genüge zu tun. Insgesamt drei Bands spielten an dem Tag. Einen Tag später wurde ein Amateur-Mitschnitt des ersten Konzerts am Gedenkstein gezeigt.
2021 gab es wegen der Covid-19-Pandemie ein Zuschauerlimit von 1000 Personen, bevor 2022 wieder auf Normalbetrieb umgestellt wurde. 2023 findet das Festival erstmals zweitägig statt.
Bands 1995 1996 1997 1998 Macumba Stadtfurth City Rockband (als Steinfurthcity annonciert) Mink Farm Henry Heggen & Dick Bird Charly Schreckschuss Band Martin Storm Monaco Blues Band Monaco Blues Band MT. Wizzard Shanghai'd Guts Wooden Ships On The Water Hombre'LCI Mink Farm New Rising Sun Irish Bastards Embryo Hannes Bauer & Orchester Gnadenlos Pineground Four Free Late September Dogs Get Wet Whils Das Dritte Ohr Jan Gerfast & Voodoo Band Los Bobos Cosmicos Big Joe Turner & His Memphis Blues Caravan KGB & Agent Da Capo Taschakor 1999 2000 2001 2002 Julian Sas & Band Inga Rumpf mit Rockship Hamburg Blues Band Late September Dogs Lacks Of Limits Slave To The Rhythm Mr. Morning More Experience Alvin Lee & Band John Campbelljohn Trio Darell Arnold & The Dead Buffalos Keimzeit Whils Fresh Evidence Soup Town Folls Mink Farm Neues Glas Aus Alten Scherben Marcel Scherpenzeel & Band Lance Lopez Schluff Jull Phunk M.O.B. Late September Dogs Bubinga Wooden Ships On The Water Randy Hansen Ana Popović Aynsley Lister Lord Bishop Turquoise Tiles The Moon Orchestra Remopile The Main Offenders 2003 2004 2005 2006 T. M. Stevens Peer Gynt Roland Parker Cissy Strut Durstig Patchwork FriendZ Ana Popovic Julian Sas More Experience Marrakesh Express Mickle A Do Powerage Remopile Flangia Kaiphos Bjego The Electric Saints Finegas Lake Marrakesh Express Mink Farm Rattlesnake Spectrodize Stoppok Walter Trout & The Radicals Witthüser Henrik Freischlader Band Mungo Jerry Blues Band Wolf Maahn & Band The Lizzard Kings Traecle People Lord Bishop Rocks Zweites Ich Riff Raff Lorbazz Taste 2007 2008 2009 2010 Randy Hansen Vdelli Erja Lyytinen CramB Meiselgeier Keimzeit Leo's Den Lack Of Limits The Kurts Rattlesnake Sonic Jack Devon Allman's Honeytribe Dani Wilde & Band Richie Arndts Rorymania Rattlesnake Machine Cramb Maks and the Minors Hans Söllner & Bayaman'Sissdem Greatwide Errorhead Special Guest Ten Years After Chris Farlowe Joanne Shaw Taylor Bradley's Circus Hamburg Blues Band Errorhead Cosmic Finger Purple Jimmy Cornett Rohstoff Peer Knacke Shanty-Chor Großenbrode The Brew Henrik Freischlader Band Miller Anderson Wolf Maahn Jimmi Bowskill Todd Wolf Band The Rustiers Meiselgeier Double Vision Aussenborder Blocksperga Thirsty Mamas .3 Christian Höper Peer Knacke Shanty-Chor Großenbrode 2017 2018 2019 2020 Samuel Bos & Band Purple Struts First Responder Challenger The Blue Poets Waitin’ for Punkie Scotch Bonnet Volbreeze CC Top – The German Tribute to ZZ Top Meiselgeier (ausgefallen) Joost de Lange Bettina Schelker Carl Verheyen The Vibe Offshore Glory Row Challenger Jule Werner Bluesconnection Yasmin Hofer The Rage Pack Jimmy Cornett and the Deadmen Joost de Lange Band Kozmic Blue feat. Maggie Mackenthun 2021 2022 2023 Vanja Sky Jay the Bird Ape Shifter Elizabeth Lee & Martin Haucke Krissy Matthews Mario Wendt & The Mighty Brothers The Rage Pack Shanty Chor Großenbrode First Responder Kozmic Blue The Whiskey Hell Hot’n’Nasty Freshers Ball Spade Bandits Frank Hillebrandt (Lesung) Toben Gun Called Britney VanderLinde Thirsty Mamas CC Top Last Men Standing Dear Robin Scott Weis Band
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