mini|Blasphemer und Aggressor, Party.San 2017 Aura Noir ist eine Thrash-Metal-/Black-Metal-Band aus Oslo, Norwegen. Aura Noir hat sehr starke Einflüsse von frühen Thrash-Metal-Bands wie Kreator, anderen deutschen Thrash-Metal-Bands und Slayer.Paul Schwarz: Of Thrash and Trueness. CoC talks to Apollyon from Aura Noir. In ihren Liedtexten geht es um Blasphemie, Tod und Aggressivität.

Geschichte Die Band wurde 1993 von Aggressor (Carl-Michael Eide) als Nebenprojekt zu Ved Buens Ende gegründet, um noch ungewöhnlichere Musik zu spielen. Er schrieb einige Lieder und bat Apollyon (Ole Jørgen Moe), ihm beim Einspielen der Gitarrenspuren zu helfen, verwarf im Studio jedoch seine Ideen und entschied sich für damals unpopulären Old-School-Thrash. Nach einigen Demoaufnahmen wurde ihre erste EP Dreams Like Deserts im Jahre 1995 von Hot Records veröffentlicht. Danach gab die Band einige Konzerte in Oslo, für die sie ein zusätzliches Mitglied benötigte und den damaligen Mayhem-Gitarristen Blasphemer (Rune Eriksen) aufnahm. Die Band wechselte zu Malicious Records und spielte in der neuen Besetzung ihr Debütalbum Black Thrash Attack ein. Das bei Hammerheart Records veröffentlichte zweite Album Deep Tracts of Hell wurde ohne Blasphemer eingespielt, der während der Aufnahmen mit Mayhem in den Vereinigten Staaten spielte.

2004 unterschrieben sie als erste Band beim Label Tyrant Syndicate Productions, ein Tochter-Label der Peaceville Records, geleitet von Nocturno Culto und Fenriz (beides Mitglieder der Band Darkthrone). Dort wurde ihr nächstes Album, The Merciless veröffentlicht, bei dem Fenriz von Darkthrone und Nattefrost (Roger Rasmussen) von Carpathian Forest und Nattefrost als Gastsänger zu hören ist.

Durch einen Unfall Aggressors (vom 24. Mai 2007). wurden die Aktivitäten der Band unterbrochen. Im Mai 2006 war Aggressor Gast in der norwegischen Radiosendung Tinitus, wo er bestätigte, dass er aufgrund des Unfalls ab den Knöcheln gelähmt sei und deswegen im Rollstuhl sitze.AURA NOIR's CARL MICHAEL EIDE: New Interview To Air This Wednesday. Am 22. August 2008 erschien das vierte Studioalbum Hades Rise. Seitdem wurden auch wieder Konzerte mit diversen Ersatzschlagzeugern gespielt, zum Beispiel am 25. Oktober 2009 auf dem Aurora Infernalis Fest in Arnheim mit dem ehemaligen Perished-Schlagzeuger Jehmod.. Während ihres Auftritts auf dem Party.San 2010 stieß Aggressor spontan zur Band und sang, immer noch auf Krücken, das Lied Sons of Hades.

Diskografie Alben und EPs 1995: Dreams Like Deserts (EP) 1996: Black Thrash Attack 1998: Deep Tracts of Hell 2004: The Merciless 2008: Hades Rise 2012: Out to Die 2018: Aura Noire

Kompilationen 2000: Increased Damnation 2005: Deep Dreams of Hell

Demos 1993: Untitled 1994: Two Voices, One King

Split-Alben 2004: Überthrash (Split mit Audiopain, Infernö und Nocturnal Breed) 2005: Überthrash II (Split mit Audiopain, Infernö und Nocturnal Breed)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Black-Metal-Band Kategorie:Thrash-Metal-Band Kategorie:Norwegische Band