Ratimir war ein Knez und herrschte von 829/831 bis 838 über Pannonisch-Kroatien () mit Sitz in Sisak.Archiv für österreichische Geschichte. Bände 123–124, S. 90 (Online). mini|Pannonisch-Kroatien (hellblau) zum Ende der Herrschaft Ratimirs

Leben Ratimir war der Nachfolger von Ljudevit. Stanko Guldescu: History of medieval Croatia, 1964, S. 97 (Online).Ferdo Šišić: Geschichte der Kroaten. 1917, S. 68 (Online). Im Jahr 831 führte er mit Unterstützung der Bulgaren den Aufstand der Kroaten gegen den Grafen von Friaul und übernahm die Herrschaft. Denkschriften / Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, 1852, S. 103 (Online). Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Band 36, S. 278 (Online).Heinrich Wuttke (Hrsg.): Paul Joseph Schafariks slawische Alterthümer. Deutsch von Mosig von Aehrenfeld. Band 2, S. 164 (Online). Er soll die Christen zwischen Drau und Save verfolgt haben.Karl der Große und das Erbe der Kulturen: Akten des 8. Symposiums des Mediävistenverbandes, S. 164 (Online). Zu Ratimir sollen Pribina von Nitra und dessen Sohn Kocel geflohen sein.

838 kämpfte Ratpot, Markgraf der Ostmark, im Auftrag Ludwig des Deutschen gegen Ratimir, eroberte sein Reich und vertrieb ihn. Dieses Ereignis wird in den Annales regni Francorum erwähnt. Ratimir ist vermutlich zu den Bulgaren geflohen. Manfred Hellmann: Cyrillo-Methodiana, Böhlau, 1964, S. 117 (Online).

Literatur

Einzelnachweise

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