Ulzhan – Das vergessene Licht ist ein Film des deutschen Filmregisseurs Volker Schlöndorff aus dem Jahr 2007.
Handlung
Charles’ Ziel ist der heilige Berg Khan Tengri in Kasachstan, wo sich einst die Schamanen in Ruhe zum Sterben zurückzogen. Auf der Suche danach begegnet er eines Tages einer geheimnisvollen Gestalt, einem Schamanen namens Shakuni, der mit seltenen Worten handelt. Zufällig landet Charles in einem Dorf, wo er auf die junge Nomadin Ulzhan trifft, von der er ein Pferd kauft, um seinen Weg fortzusetzen. Gegen den Willen von Charles heftet sich die junge Frau an seine Fersen, folgt dem vom Schicksal gezeichneten Mann durch karge Steppe, nuklear verseuchtes Atomtestgebiet, endlose Ölfelder, in denen Bohrtürme wie Menetekel gen Himmel ragen, bis zum Heiligen Berg an der Grenze zu China. Im Gebirge angekommen, bittet Charles seine Begleiterin ein letztes Mal darum, ihn endgültig allein zu lassen. Ulzhan befolgt es zögernd, kehrt aber kurz noch einmal um und bindet ihr Pferd an einen Felsen in der Hoffnung, dass Charles wiederkommen wird. Während sie ohne einen Blick zurück endgültig ins Tal reitet, klettert er höher und legt sich schließlich in den Schnee. Wie er den Kopf zur Seite wendet, sieht er sein Pferd einsam grasen.
Kritiken
Weblinks
Rezension von Andreas Staben bei filmstarts.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2007 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Roadmovie Kategorie:Volker Schlöndorff