Der Elfer (auch Elferkopf) ist ein hoher Berg in den Südöstlichen Walsertaler Bergen (Allgäuer Alpen).

Lage und Umgebung Er liegt nordnordwestlich des Liechelkopfes und ist mit diesem über einen Grat verbunden. Nordnordwestlich ist dem Elfer der etwas niedrigere Zwölfer vorgelagert, dessen Flanken ins Kleinwalsertal abfallen.

Namensherkunft Erstmals erwähnt wurde der Elfer als Wilden B. in Blasius Huebers Vorarlbergkarte im Jahr 1783. Für die Franziszeische Landesaufnahme erfolgte 1818 die Erwähnung als Wildenberg. Östlich des Berges befindet sich das Wildental mit Vorderer und Hinterer Wildenalpe. Der heute verwendete Name hat seinen Ursprung in einer „Sonnenuhr“ (siehe Zwölfer-Berge): Von Hirschegg und Mittelberg im Kleinwalsertal aus gesehen, steht um elf Uhr die Sonne über dem Gipfel des Elfers. Eine Stunde später dann über dem ZwölferThaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-389-5, S. 44., seinem nordwestlichen Nebengipfel.

Erstbesteigung Die Erstbesteigung des Elfers ist nicht bekannt. Als Hermann von Barth im Jahr 1869 den Berg bestieg, fand er auf dem Gipfel eine Signalstange.Ernst Zettler, Heinz Groth: Alpenvereinsführer – Allgäuer Alpen. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Bergverlag Rother, München 1985, ISBN 3-7633-1111-4 (S. 485).

Besteigung Auf den Elfer führt kein markierter Weg. Die Routen am Elfer verlangen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Er kann weglos vom Gemsteltal über die Westflanke (I) erreicht werden.Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin – Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen. 17. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 190). Bei Einheimischen ist die Überschreitung zum Liechelkopf beliebt (II). Der Ostgrat auf den Elfer ist eine sehr selten begangene Allgäuer Graskletterei (IV).

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