Peter Pühringer (* 7. Januar 1942 in Allstedt) ist ein Vermögensverwalter, Fondsmanager und Mäzen. Er gehört mit einem geschätzten Vermögen von 700 Millionen Euro zu den 70 reichsten Österreichern.
Der Sohn eines österreichischen Uhrmachers, aufgewachsen in Allstedt in der DDR, studierte nach dem Abitur in Sangerhausen Bauingenieurwesen und war anschließend in der Planung und Aufbau von Fertigteilwerken in Saudi-Arabien tätig. In den 1980er-Jahren investierte er in Mietshäuser in Berlin. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der ZZ Vermögensverwaltung. Bekannt wurde Pühringer durch die von ihm und Christian Hirschmann gemanagten Schwellenmärkte- und Hochzins-Rentenfonds ZZ1, ZZ2 und ZZ3, aufgelegt in den Jahren 1996–1998. Die Bezeichnung ZZ steht dabei für Zins-Zyklus. Inzwischen wurden die drei Fonds zusammengelegt.Weiterer ZZ-Fonds verschwindet von der Bildfläche. fondsprofessionell.at vom 19. September 2017. Das Volumen beträgt derzeit (Stand: Februar 2019) etwa 870 Millionen Euro.ZZ1 fondsprofessionell.at vom 15. Februar 2019. Pühringer hat ein neues Steuerdomizil im Schweizerischen Kanton Luzern, in Vitznau. Er schenkte der Gemeinde 5 Millionen Franken und bewirkte damit eine Steuersenkung.Vitznau senkt Steuern – dank Millionengeschenk, Luzerner Zeitung, 13. Dezember 2011Vitznaus Dorfkönig, Den Dorfarzt bezahlt er auch noch, WOZ Nr. 34 vom 21. August 2014
Privatstiftung mini|Palais Coburg Peter Pühringer ist über seine Privatstiftung POK Pühringer Privatstiftung Besitzer des Palais Coburg in Wien, in dem sich auch der Sitz des von ihm gegründeten Institut für Strategische Kapitalmarktforschung (ISK) befindet.
Die Stiftung hat seit der Auflegung nach eigenen Angaben an die 100 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Öffentliche Aufmerksamkeit erweckte vor allem die Förderung der Wiener Sängerknaben mit einem Betrag von über zehn Millionen Euro.Der Standard, 11. Dezember 2007 Umstritten war in diesem Zusammenhang der Bau der Konzerthalle MuTh im Wiener natur- und denkmalgeschützten Park Augarten. 7. Juli 2009. Ebenfalls aus naturschutzrechtlichen Gründen wurde der Bau eines Hotels in Weggis (Schweiz) abgelehnt. Mit dem Bau eines Kompromiss-Projektes, des „Hotel Hertenstein“, wurde jedoch 2010 begonnen, und es wurde 2013 abgeschlossen.Luzerner Zeitung (abgerufen am 9. März 2011)
Einzelnachweise
Weblinks Homepage des Instituts für Strategische Kapitalmarktforschung
Kategorie:Unternehmer (Österreich) Kategorie:Fondsmanager Kategorie:Mäzen Kategorie:Österreicher Kategorie:Ehrensenator der Wirtschaftsuniversität Wien Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1942