Der Kanton Châteauvillain ist seit 1790 ein französischer Wahlkreis im Arrondissement Chaumont, im Département Haute-Marne und in der Region Grand Est; sein Hauptort ist Châteauvillain.
Lage Der Kanton liegt im Westen des Départements Haute-Marne.Karte der neuen Kantone und ihrer Gemeinden; Châteauvillain ist Wahlkreis IV
Geschichte Der Kanton entstand am 15. Februar 1790. Bis 1801 trug er den Namen Kanton Châteauvilain und danach von 1801 bis 1814 den Namen Kanton Ville-sur-Aujon. Von 1801 bis 2015 gehörten 14 Gemeinden zum Kanton Châteauvillain. Mit der Neuordnung der Kantone in Frankreich stieg die Zahl der Gemeinden 2015 auf 38. Zu den bisherigen 14 Gemeinden kamen Gemeinden aus den Kantonen Arc-en-Barrois (alle 10 Gemeinden) und Juzennecourt (14 der 16 Gemeinden) hinzu.
Gemeinden Der Kanton besteht aus 37 Gemeinden mit insgesamt Einwohnern (Stand: ) auf einer Gesamtfläche von km²:
Bis zur landesweiten Neugliederung der Kantone im März 2015 bestand der Kanton Châteauvillain aus den 14 Gemeinden Aizanville, Blessonville, Braux-le-Châtel, Bricon, Châteauvillain (Hauptort), Cirfontaines-en-Azois, Dinteville, Laferté-sur-Aube, Lanty-sur-Aube, Latrecey-Ormoy-sur-Aube, Orges, Pont-la-Ville, Silvarouvres und Villars-en-Azois. Sein Zuschnitt entsprach einer Fläche von 334,74 km2. Er besaß vor 2015 den INSEE-Code 5206.
Veränderungen im Gemeindebestand seit der landesweiten Neuordnung der Kantone 2017: Fusion Colombey-les-Deux-Églises und Lamothe-en-Blaisy → Colombey les Deux Églises
Bevölkerungsentwicklung 19621968197519821990199920062012 4703 4935 4483 4436 4447 4276 4248 4190
Politik Bereits im 1. Wahlgang am 22. März 2015 gewann das Gespann Marie-Claude Lavocat/Stéphane Martinelli (beide DVD) gegen Nadine Küng/Roland Magisson (beide FN) mit einem Stimmenanteil von 59,24 % (Wahlbeteiligung:53,57 %).Wahlergebnis des Wahlgangs
Seit 1945 hatte der Kanton folgende Abgeordnete im Rat des Départements:
Vertreter im conseil général (1) des DépartementsAmtszeitNamePartei1945–1954Hervé Chandon de Briailles Rassemblement des gauches républicaines1954–1973Félix de la Ville Baugé DVD1973–1979Jean Rouot MRG1979–1992Jean-Claude Guyot UDF-CDS1992–1998Henri de la Ville Baugé UDF-CDS1998–2002Jean-Claude Guyot DVD2002–2015Marie-Claude Lavocat DVD, danach UMP2015– Marie-Claude LavocatStéphane Martinelli DVD
(1) seit 2015 Departementrat
Einzelnachweise
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