Klaus Christian Schreiber (* 14. Juli 1959 in Cuxhaven) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben Klaus Christian Schreiber besuchte von 1982 bis 1985 die Westfälische Schauspielschule Bochum und wirkte seitdem als Bühnenschauspieler in Hamburg, Stuttgart, Hannover, Düsseldorf und Berlin, wo er unter anderem mit den Regisseuren Robert Wilson, Jürgen Flimm, Daniel Karasek, Katharina Thalbach, Martin Kušej, Dietrich Hilsdorf, Christian Pade, Jérôme Savary, Anna Badora und Franz Xaver Kroetz zusammenarbeitete. Er spielte tragende Rollen wie Mackie Messer in Bertolt Brechts Dreigroschenoper, Mercutio in William Shakespeares Romeo und Julia, Prof. Henry Higgins in Frederick Loewes My Fair Lady, Leicester in Schillers Maria Stuart, Gessler in Schillers Wilhelm Tell, Pequillo in Jacques Offenbachs La Périchole und Prinz Karl-Heinrich in der Operette Alt-Heidelberg und wirkte bei der Uraufführung von The Black Rider von Robert Wilson und Tom Waits mit. Am Renaissance-Theater Berlin spielte er unter anderem Theobald Maske in Die Hose von Sternheim und den George in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?.

Außerdem war er als Film- und Fernsehschauspieler tätig und als Regisseur in der Verfilmung seines eigenen Drehbuchs Myriam und des Ein-Euro-Clips, der im Rahmen der Wahl der Stadt Essen zur Europäischen Kulturhauptstadt für das Jahr 2010 vorgeführt wurde. Er spielte in Fernsehserien wie Tatort, SOKO Leipzig, Edel und Starck, Alarm für Cobra 11, Die Sitte und anderen mit und spielte Serienhauptrollen in der Sat1-Serie Alphateam und der bisher unausgestrahlten Serie Helden. Er spielte auch in anderen Fernsehproduktionen, in denen ihm meistens die Rolle des Bösewichts zugeschrieben wurde. Im Kino war er hauptsächlich in Gastrollen zu sehen, z. B. in Sönke Wortmanns Das Wunder von Bern und in Für den unbekannten Hund von Dominik und Benjamin Reding. Klaus Schreiber wirkte 2008 (Folge 340 bis 398) als Fred Köster in einer Nebenrolle in der Serie Rote Rosen mit. 2014 übernahm er die Rolle Dirk Drechsler im Hauptcast der Serie. Seitdem war er in vielen weiteren Fernsehproduktionen zu sehen.

Auszeichnungen Im Jahr 2011 erhielt Klaus Christian Schreiber für sein Theaterstück Raum ohne Fenster den Augsburger Dramatikerpreis und wurde für sein Theaterstück social flat mit dem Stuttgarter Autorenpreis ausgezeichnet.Auszeichnungen laut duesseldorfer-schauspielhaus.de

Filmografie 1990: The Black Rider 1999: Die Jagd nach dem Tod 2000: Tatort – Die Frau im Zug 2001: Tatort – Fette Krieger 2001: Doppelter Einsatz – Kopfjäger 2002: Liebling, bring die Hühner ins Bett 2002: Broti & Pacek - irgendwas ist immer – Spätzünder 2002–2006: Alphateam – Die Lebensretter im OP (77 Folgen) 2003: Edel & Starck – Mord ist sein Hobby 2003: Die Sitte – Hase & Igel 2003: Das Wunder von Bern 2003: In aller Freundschaft – Abhängigkeiten 2003: Der Preis der Wahrheit 2006: Die Familienanwältin – Die Überlebende 2006: Verschleppt – Kein Weg zurück 2006: SOKO Leipzig – Flucht aus Santo Domingo 2007: Allein unter Töchtern 2007: Das Inferno – Flammen über Berlin 2007: SOKO Wismar – Denkmalpflege 2007: Die Schatzinsel 2007: Für den unbekannten Hund 2007–2010: Unser Charly (2 Folgen) 2008: R.I.S. - Die Sprache der Toten – Die Augen des Todes 2009: Die Stein – Schein und Sein 2013: Heiter bis tödlich – Hauptstadtrevier 2014–2015: Rote Rosen (155 Folgen) 2015: Deutschland 83 – Brave Guy 2017: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte – Vertrau mir! 2018: SOKO Wismar – Kalt serviert 2019: In aller Freundschaft – Wer bin ich? 2021: SOKO Stuttgart: Mietfrei in den Tod

Hörspiele 1999: Ken Follett: Die Säulen der Erde – Regie: Leonhard Koppelmann (Hörspiel (9 Teile) – WDR)

Weblinks Website von Klaus Schreiber

Einzelnachweise

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