Digora (, ) ist eine Stadt in der nordkaukasischen Republik Nordossetien-Alanien mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Die Stadt liegt am Nordrand des Großen Kaukasus, in der Ossetischen Ebene etwa 50 km nordwestlich der Republikhauptstadt Wladikawkas am Ursdon, einem linken Nebenfluss des Terek.
Digora ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
Die Stadt ist Endpunkt einer 24 Kilometer Güteranschlussstrecke von der Station Darg-Koch der Eisenbahnstrecke Prochladny–Wladikawkas über die Nachbarstadt Ardon.
Geschichte Der Ort entstand 1852 als Dorf christianisierter Osseten zunächst unter dem Namen Wolno-Christianowski, später Nowochristianowskoje, dann Christianowskoje. 1934 erfolgte die Umbenennung in Digora, nach einer der Eigenbezeichnungen der Osseten, digoron. 1964 erhielt der Ort unter diesem Namen Stadtrecht.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1939 9.695 1959 8.352 1979 10.642 1989 10.875 2002 11.819 2010 10.856 Anmerkung: Volkszählungsdaten
Wirtschaft In Digora sind eine Fabrik für Kartonagen sowie verschiedene Betriebe der Lebensmittelindustrie angesiedelt. Die Stadt ist Zentrum eines Landwirtschaftsgebietes.
Söhne und Töchter der Stadt Artur Wladimirowitsch Akojew (* 1966), Gewichtheber Alan Kasbekowitsch Gogajew (* 1990), Ringer Alan Taimurasowitsch Karajew (* 1977), Sumoringer
Weblinks
Digora auf mojgorod.ru (russisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nordossetien-Alanien Kategorie:Gemeindegründung 1852 Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1964