André Favory (* 29. März 1888 in Paris; † 5. Februar 1937 ebenda) war ein französischer Maler und Illustrator.
Leben und Werk André Favory studierte kurze Zeit an der Académie Julian bei Marcel Baschet und Henri Royer, wo er die Bekanntschaft mit Jean Metzinger, André Lhote und Marie Laurencin machte. In dieser Zeit beeinflussten der Kubismus und Albert Gleizes seine früheren Arbeiten. Im Ersten Weltkrieg diente Favory an der Front und kehrte später nach Paris zurück. Im Jahr 1920 reiste André Favory nach Brüssel und wurde durch Gemälde von Rubens zu neuen Formgestaltungen inspiriert, die er mit der Landschaftstradition von Paul Cézanne verband. In den späteren Jahren stellte er regelmäßig im Salon des Tuileries (1923–1924), im Salon des Indépendants (1921–1927) und im Salon d’Automne (1921–1923) aus. Der Kunstkritiker Louis Vauxcelles bezeichnete ihn als äußerst wichtigen Künstler und einen Meister seiner Zeit. 1932 wurde er Ritter der Ehrenlegion. Im Jahr 1932 musste André Favory wegen einer lähmenden Krankheit die Malerei aufgegeben und starb fünf Jahre später.
Werke in öffentlichen Sammlungen Werke von André Favory befinden sich in Paris im Musée National d’Art Moderne (Le Repos du modèle), im Musée d'Art moderne de Troyes (Venus campagnarde) und in Genf im Musée d’art moderne, Petit Palais (Les Baigneuses).Seit 2000 geschlossen, Bilder werden jedoch an andere Museen für Wechselausstellungen verliehen, siehe und
Illustrierte Bücher Gustave Flaubert: L'éducation sentimentale, Editions du Centenaire (1924); Illustration von André Favory
Literatur
Weblinks
Andre Favory (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Frankreich) Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1888 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Mann