Karl Heinz Gierenstein (* 4. September 1920 in Engers; † 19. April 2002 in Ingolstadt an der Donau) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker (CSU). Von 1965 bis 1980 war er Mitglied des Bundestages.
Leben und Beruf Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur am Gymnasium nahm Gierenstein von 1940 bis 1945 als Soldat der Luftwaffe am Zweiten Weltkrieg teil, zuletzt als Leutnant. Während des Krieges wurde er in einem Kampfgeschwader eingesetzt, zuletzt als Leutnant. Er überlebte einen Flugzeugabsturz über dem Mittelmeer und geriet bei Kriegsende in Gefangenschaft.
Gierenstein absolvierte nach 1945 eine Ausbildung an der Bayerischen Verwaltungsschule, die er mit der Angestelltenprüfung für den gehobenen Verwaltungsdienst abschloss. Anschließend trat er in die Ingolstädter Verwaltung ein. Seit 1951 war er als Beamter in verschiedenen städtischen Dienststellen tätig, zuletzt als Verwaltungsamtmann. Von 1970 bis 1980 fungierte er als Schatzmeister der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.
Karl Heinz Gierenstein war katholisch, verheiratet und hatte einen Sohn.
Partei Gierenstein trat 1953 in die CSU ein, schloss sich der Jungen Union (JU) an und war von 1955 bis 1960 Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Ingolstadt.
Abgeordneter Gierenstein war 1956 bis 1965 Ratsmitglied der Stadt Ingolstadt. Dem Deutschen Bundestag gehörte er für die CDU/CSU-Fraktion von 1965 bis 1980 an. Im Parlament vertrat er den Wahlkreis Ingolstadt.
Literatur Gierenstein, Karl-Heinz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 375.
Kategorie:CSU-Mitglied Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben 2002 Kategorie:Mann