Die Burg Stupferich ist eine abgegangene Niederungsburg im Süden des Stadtteils Stupferich der Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg.

Eduard Schuster berichtete 1908 in Die Burgen und Schlösser Badens von einem mit Wiesengrund überdeckten Kellergewölbe als letztem Rest einer Burg des für 1283 bis 1318 nachweisbaren Ortsadels. Das Gewölbe habe im ebenen Gelände etwa 200 Meter südlich des damaligen Ortes im Gewann Hofäcker gelegen. Im Volksmund sei die Burg nach dem letzten Besitzer Weikleschloss genannt worden, die angrenzenden Wiesen hießen Weiklewiesen. 1564 sei eine Burghalde urkundlich genannt.Eduard Schuster: Die Burgen und Schlösser Badens. Hofbuchhandlung Friedrich Gutsch, Karlsruhe 1908, S. 273.

Ein 1579 erstelltes Lagerbuch des Ortes erwähnte keine Burg. In den fraglichen Gewannen Hofäcker und Weiklewiesen entstanden ab den 1950er-Jahren Neubaugebiete. Die Burganlage ist heute nicht mehr nachweisbar.Hartmut Riehl, Jürgen Alberti: Burgen und Schlösser im Kraichgau. 2. Auflage. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2013, ISBN 978-3-89735-500-2, S. 124.

Literatur Eduard Schuster: Die Burgen und Schlösser Badens. Hofbuchhandlung Friedrich Gutsch, Karlsruhe 1908, S. 273. Hartmut Riehl, Jürgen Alberti: Burgen und Schlösser im Kraichgau. 2. Auflage. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2013, ISBN 978-3-89735-500-2, S. 124.

Einzelnachweise

Stupferich Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Karlsruhe Kategorie:Stupferich