Tom Spieß (* 30. Dezember 1961 in Bremen) ist ein deutscher Filmproduzent.

Biografie Spieß studierte Theaterwissenschaften und Publizistik an der Freien Universität Berlin, bevor er seine Karriere als Produktionsfahrer begann. Als Aufnahmeleiter betreute er Filme von Regisseuren wie Mika Kaurismäki, Adolf Winkelmann und John Schlesinger, woraufhin er als Produktionsleiter bei verschiedenen Fernsehfilmen und internationalen Produktionen arbeitete. Die Gesellschafter von X-Filme Creative Pool engagierten ihn im Mai 1995 als Herstellungsleiter; ab Dezember 1997 übernahm er die Kölner Zweigstelle der X-Filme Creative Pool.

Für die 1998 von Sönke Wortmann gegründete Produktionsfirma Little Shark Entertainment, deren Gesellschafter er 2002 wurde, übernahm er im Januar 2000 die Geschäftsführung. auf littleshark.de, gefunden am 7. Januar 2008

Im Januar 2017 wechselte Tom Spieß als Produzent zur Constantin Film.Pressemitteilung der Constantin Film vom 5. Dezember 2016

Spieß hatte neben seinen Tätigkeiten als Produzent und Herstellungsleiter Gastauftritte in den Filmen Der Krieger und die Kaiserin, Die tödliche Maria (beide von Tom Tykwer) und Das Leben ist eine Baustelle (von Wolfgang Becker).

Filmografie (Auswahl) Produzent 2002: Das Wunder von Bern 2004: Der Schatz der weißen Falken 2005: Freunde für immer – Das Leben ist rund (Fernsehserie) 2005: Arnies Welt (Fernsehfilm) 2006: Deutschland. Ein Sommermärchen (Dokumentarfilm) 2006: La mer 2008: Die besten Frauen der Welt (Dokumentarfilm) 2008: Hardcover 2009: Hangtime – Kein leichtes Spiel 2010: Ruhm 2011: Eine Insel namens Udo 2011: Hotel Lux 2012: Das Hochzeitsvideo 2013: Schoßgebete 2014: Weiter als der Ozean (Fernsehfilm) 2014: Die Mannschaft 2015: Frau Müller muss weg! 2016: Marija 2017: Lommbock 2017: Sommerfest 2018: Der Vorname 2020: Contra 2022: Der Nachname 2023: Liebes Kind 2024: Der Spitzname

Herstellungsleiter 1997: Das Leben ist eine Baustelle 1998: Meschugge 1998: Auf der Couch (Kurzfilm) 1999: Absolute Giganten 2001: Lammbock – Alles in Handarbeit

Auszeichnungen Deutscher Filmpreis: 2000: Bester Spielfilm in Silber für "Absolute Giganten" 2006: Bester Kinder- und Jugendfilm für Der Schatz der weißen Falken (Nominierung mit Sönke Wortmann)Filmpreise auf IMDb, gefunden am 7. Januar 2008 2004: Bester Spielfilm in Silber für Das Wunder von Bern (Gewonnen mit Sönke Wortmann und Hanno Huth) 2022: Bester Spielfilm "Contra" (Nominierung) 2005: Adolf-Grimme Preis "Arnies Welt" 2006: Bambi "Deutschland - Ein Sommermärchen" 2007: Adolf Grimme Preis "Deutschland - Ein Sommermärchen" 2006 Bayerischer Filmpreis "Deutschland - Ein Sommermärchen" 2015: Romy in der Kategorie Bester Kinofilm für Frau Müller muss weg!. Artikel vom 23. April 2015, abgerufen am 23. April 2015. 2024: International Emmy Award "Liebes Kind" (gewonnen)

Mitgliedschaften 2007 bis 2013: Vorstandsmitglied der Deutschen Filmakademie 2002 bis 2012: Vorstandsmitglied des Film und Fernseh Produzentenverband NRW Mitglied der Europäischen Filmakademie seit 2014: Mitglied im Gesamtvorstand der Produzentenallianz

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Bremen) Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Romy-Preisträger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Mann