mini|Logo des Festivals mini|Schauspielerin Laura Linney am Abschlussabend des Chicago International Film Festivals 2007 Das Chicago International Film Festival ist ein jährlich stattfindendes Filmfestival in Chicago unter der Trägerschaft von Cinema/Chicago. Es wurde 1965 zum ersten Mal durchgeführt und gehört zu den ältesten Filmevents Nordamerikas. Das Festival findet immer im Oktober statt, als Hauptpreis des dazugehörigen Wettbewerbs wird der Gold Hugo verliehen.

International Connections Program Das Festivalprogramm für internationale Kontakte wurde 2003 ins Leben gerufen, um der internationalen Filmkultur und der Vielfalt Chicagos mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Außerdem sollte das internationale Filmfestival in Chicago Mitwirkende und Zielgruppen aus unterschiedlichen Ethnien ansprechen und gewinnen. Von Juli bis September werden Filme aus dem Ausland im gesamten Stadtgebiet kostenfrei vorgeführt.

Preisträger des Gold Hugo

Bester Spielfilm 2002: Madame Satã (Brasilien) 2003: Talaye sorkh (Iran) 2004: Kontroll (Ungarn) 2005: Mein Nikifor (Mój Nikifor) (Polen) 2006: Charshanbe soori (Iran) 2007: Stellet Licht (Mexiko) 2008: Hunger (USA) 2009: Mississippi Damned (USA) 2010: How I Ended This Summer (Russland) 2011: Le Havre (Finnland, Frankreich, Deutschland) 2012: Holy Motors (Frankreich) 2013: My Sweet Pepper Land (Frankreich, Deutschland, Irak) 2014: The President (Georgia, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich) 2015: Une enfance (Frankreich) 2016: Sieranevada (Rumänien) 2017: Una especie de familia (Argentinien) 2018: Glücklich wie Lazzaro (Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz)Cinema Chicago: Awards Announced for 54th Chicago International Film Festival. Abgerufen am 23. Oktober 2018. 2019: Porträt einer jungen Frau in Flammen (Frankreich) 2020: Sweat (Polen, Schweden). Abgerufen am 19. Juli 2021. 2021: Memoria (Thailand, Kolumbien, Frankreich, Mexiko, Deutschland, China)

Bester Dokumentarfilm 2008: Taxi zur Hölle

Lifetime Achievement Awards Steven Spielberg wurde 2006 für sein Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Zu den früheren Gewinnern dieser Auszeichnung gehören Shirley MacLaine, Richard Attenborough, François Truffaut, Jodie Foster, Robin Williams, Manoel de Oliveira und Clint Eastwood.

Career Achievement Awards Nicolas Cage (2003) Robin Williams (2004) Annette Bening (2004) Irma P. Hall, Robert Townsend und Harry J. Lennix (2004) Robert Zemeckis (2004) Shirley MacLaine (2005) Susan Sarandon (2005) Terrence Howard (2005)

Weblinks Offizielle Website des Festivals

Einzelnachweise

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