Die Mania Technologie AG war ein börsennotierter Konzern, der Testmaschinen für Leiterplatten herstellte und nach eigenen Angaben weltweit Testcenter betrieb. Der Sitz des Unternehmens befand sich im Weilroder Ortsteil Riedelbach im Hochtaunuskreis in Hessen.

Geschichte 1972 begann Mania-Gründer Paul Mang mit Partner Hubert Driller in einer Garage mit der Entwicklung von Testgeräten für Leiterplatten. Die Testgeräte kontrollierten, ob alle Verbindungen einer Leiterplatte in Ordnung sind.

Im Laufe der Zeit wuchs das Unternehmen. 1999 wurde es an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Ebenfalls wurde die Aktie in den Neuen Markt aufgenommen. Im Jahre 2000 lag die Börsenkapitalisierung zeitweise deutlich über einer Milliarde Euro. Nachdem die Mania im Jahre 2000 noch ein Rekordergebnis verzeichnete, brach der Markt im darauf folgenden Jahr ein, und der Konzern geriet in immer größere Schwierigkeiten. Paul Mang musste seine Mehrheit an dem Unternehmen verkaufen. 2005 übernahmen dann mehrere Private Equity die Führung der Firma, die dadurch kurzfristig gerettet wurde. Diese versuchten mit dem 2007 teilweise neu eingesetzten Management, die Mania Technologie zu sanieren.

Am 20. Juni 2008 hat das Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe über das Vermögen der Mania Technologie AG und deren deutschen Tochtergesellschaften das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Rechtsanwältin Angelika Amend und Rechtsanwalt Arno Wolf wurden als Insolvenzverwalter bestellt. Durch Veräußerung von Unternehmensteilen sollen die Tochtergesellschaften gerettet werden.

Produkte Speedy, Pegasus, Probot (Flying Probe Testers)

Accelerate (schnell kapazitives Test)

SAPHIRE Advanced Optical Test (entwiklung Bernard Driller)

Klingenberg, Bohrmaschinen (Erwerbsunternehmen)

Circuit Line, (Grid Testers, Erwerbsunternehmen)

Auch kunden PCB Test Buro (Erwerbsunternehmen: Option und Technofor)

Aktionärsstruktur Die Aktionärsstruktur setzte sich wie folgt zusammen (Stand: Dezember 2007): 33,3 Prozent Investcorp 25,3 Prozent SB Asia Investment Fund 13,4 Prozent Paul Mang 9,4 Prozent Cornerstone Capital 5,3 Prozent ESO Luxco 13,3 Prozent Streubesitz

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