Edward Irving Wortis (* 23. Dezember 1937 in New York, NY) ist ein US-amerikanischer Autor von Kinder- und Jugendbüchern. Sein Pseudonym ist Avi.

Leben Edward Irving Wortis' Vater Joseph Wortis war Psychiater und seine Mutter Helen Zunser Wortis war Sozialarbeiterin. Seine Großväter waren beide Schriftsteller, seine Großmutter eine Dramatikerin. Er hat eine Zwillingsschwester Emily Wortis Leider, die ebenfalls Autorin wurde. Er wuchs in Brooklyn auf, wohin seine Familie ein Jahr nach seiner Geburt zog. Seine Schwester gab ihm als Kind den Spitznamen Avi, den er später dann auch als Pseudonym annahm. Sein Bruder Henry wurde für ein Genie gehalten; er ging bereits mit 15 Jahren auf eine Universität und wurde später Wissenschaftler. Irving Wortis ist der Cousin des Schauspielers und Oscar-Preisträgers Alan Arkin.

Nachdem Irving Wortis an der Stuyvesant High School gescheitert war, besuchte er die kleine private Elisabeth Irwin High School. Es stellte sich heraus, dass er ein Agrafiesymptom hatte, sodass er Wörter falsch buchstabierte oder verdrehte.

Er arbeitete zunächst in verschiedenen handwerklichen Berufen, war aber nebenher schriftstellerisch tätig. Zunächst nur als Bühnenautor aktiv, schrieb er später auch für seine eigenen Kinder. Er veröffentlichte verschiedene Kinder- und Jugendbüchern für alle Altersgruppen und gehört inzwischen zu den bekanntesten Autoren von Kinder- und Jugendliteratur.Kurzvorstellung bei Perlentaucher.de

In den 1980ern und 1990ern lebte er in Providence (Rhode Island), danach mit seiner Frau Linda Cruise Wright in Denver (Colorado).

Avi verfasste über 60 Bücher für verschiedene Altersgruppen und in unterschiedlichen Genres. Seine vielleicht bekanntesten Bücher fallen in die Kategorie Historischer Roman. Er hat aber auch Bücher geschrieben, die dem Genre Fantasy, sowie Comedy zuzuordnen sind, ebenso Geistergeschichten, Abenteuererzählungen, Alltagsgeschichten und Bilderbücher.

Auszeichnungen dreimal die Newbery-Auszeichnung für seine Bücher The True Confessions of Charlotte Doyle (1991), Nothing But the Truth (1992) und für sein 50. Buch Crispin: The Cross of Lead (2003, deutsch Crispin – Ein Leben vogelfrei).

Veröffentlichungen 1983 – Shadrach's Crossing 1983 – Smuggler's Island 1984 – Devils Race 1984 – S.O.R. Losers 1984 – The Fighting Ground 1985 – Bright Shadow 1986 – Wolf Rider 1987 – Romeo & Juliet, Together and Alive at Last 1988 – Something Upstairs|Something Upstairs: A Tale of Ghosts 1989 – The Man Who Was Poe 1990 – The True Confessions of Charlotte Doyle; deutsch: Salz im Haar. 1995, dtv, ISBN 978-3-423-70356-7 1991 – Nothing But the Truth 1991 – Windcatcher 1992 – Blue Heron 1992 – Who Was that Masked Man Anyway? 1993 – City of Light, City of Dark 1993 – Punch With Judy

Anmerkungen

Weblinks

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