mini|Suzy Vernon um 1928 auf einer Fotografie von Alexander Binder mini|Suzy Vernon (links) mit Marguerite Moreno, 1934 Suzy Vernon, eigentlich Amélie Paris, (* 26. Juni 1901 in Nizza; † 24. Januar 1997 in Moulinslt. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, 8. Bd., S. 167 starb sie an dem Tag im Ort Mougins bei Nizza) war eine französische Schauspielerin.
Leben Bereits seit Ende des Ersten Weltkrieges hatte sie an diversen Theatern gespielt.
Ihr Filmdebüt gab sie 1922. Unter der Regie von Jacques Feyder spielte sie in Wien in Das Bildnis (1923) und in der französisch-schweizerischen Produktion Kindergesichter (1925). Ab 1927 spielte sie auch in Ufa-Produktionen, darunter Manfred Noas Gauner im Frack und Die geheime Macht von Erich Waschneck. Sie spielte häufig gutgelaunte Geliebte oder Diven und war in Frankreich und Deutschland zwischen Mitte der 1920er und Anfang der 1930er Jahre populär.
1930 unternahm sie einen Abstecher nach Hollywood und wirkte in zwei französischen Versionen amerikanischer Originale mit. Schon 1940 beendete sie schließlich ihre Karriere.
1958 heiratete Suzy Vernon einen libanesischen Chirurgen und zog mit ihm in den Nahen Osten.
Filmografie (Auswahl) 1923: La conquête des Gaules 1923: Narren der Liebe (Das Bildnis) 1925: Kindergesichter (Visages d’enfants) 1925: Die Rache der Pharaonen 1927: Das Frauenhaus von Rio 1927: Der letzte Walzer 1928: Der Präsident 1929: Das grüne Monokel 1929: Paris Girls 1931: La Femme de mes rêves 1931: Miche 1933: Pour être aimé 1935: Touche-à-Tout 1937: Puits en flammes 1942: Retour au bonheur
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