mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011 Obstalden ist ein Dorf und eine ehemalige Ortsgemeinde des Kantons Glarus in der Schweiz.

Das Dorf wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Bilten, Filzbach, Mollis, Mühlehorn, Näfels, Niederurnen und Oberurnen zur neuen Gemeinde Glarus Nord zusammengelegt. Geographie Das Dorfzentrum liegt auf auf der Terrasse des Kerenzerberges hoch über dem Walensee. Zur ehemaligen Gemeinde gehörten fünf Weiler: Hüttenberge, Walenguflen, Nidstalden, Voglingen und Mühletal. Südlich des Dorfes liegt der Mürtschenstock, der zum UNESCO-Weltnaturerbe der Glarner Hauptüberschiebung gehört.

Obstalden bildet gemeinsam mit Mühlehorn und Filzbach die Region Kerenzerberg.

Verkehr Obstalden liegt an der Hauptstrasse von Mollis nach Mühlehorn. Der nächste Anschluss an die Autobahn A3 liegt in einer Entfernung von rund zwei Kilometern in Mühlehorn. Obstalden ist durch eine Buslinie der Glarner Busbetriebe von Mollis nach Mühlehorn ins öffentliche Verkehrsnetz eingebunden.

Geschichte Die erste urkundliche Erwähnung von Obstalden stammt aus dem Jahre 1340 im Urbar des Klosters Säckingen.

Als reformierter Pfarrer in Obstalden wirkte von 1916 bis 1924 der spätere Theologieprofessor Emil Brunner.

In Obstalden fand der im Exil lebende türkische Politikwissenschaftler und Rechtsberater des türkischen Aussenministeriums, Prinz Rachid Osman (1888–1962) zusammen mit seiner zweiten Frau Rosa Keller (1908–1994) ihre letzte Ruhestätte. Zudem gibt es einen Patrick-Küng-Platz.

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