Allianz MTV Stuttgart ist der Teamname der Volleyballabteilung des MTV Stuttgart, deren erste Frauenmannschaft in der Bundesliga spielt und mehrfacher Deutscher Meister und Vizemeister, DVV-Pokalsieger sowie VBL-Supercupsieger ist. Die zweite Mannschaft spielte bis einschließlich der Saison 2021/22 in der 2. Bundesliga Süd. Seit der Saison 2024/25 spielt das Nachwuchs-Team unter dem Namen Sparda BSP Stuttgart in der 2. Bundesliga Süd.
Mannschaft Der Kader für die Saison 2025/26 umfasste folgende Spielerinnen:
+ Kader – Saison 2025/26 Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis 4 1,64 m L 2025 2027 17 1,90 m AA 2025 2026 3 1,91 m MB 2025 2027 5 1,88 m D 2025 2027 8 1,85 m AA 2025 2027 19 1,82 m Z 2025 2026 10 1,80 m Z 2024 2027 9 1,87 m MB 2025 2027 11 1,89 m D 2024 2026 16 1,85 m AA 2025 2026 7 1,66 m L 2025 2027 15 1,91 m Z 2025 2026 2 1,92 m AA 2025 2026 6 1,80 m AA 2024 2026 20 1,92 m MB 2025 2026 12 1,97 m MB 2024 2026 : AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel
Neuzugänge 2026 Abgänge 2026 Spielerin bisheriger Verein Spielerin neuer Verein Karolína Fričová Bordeaux-Mérignac Volley Júlia de Paula unbekannt Jordan Iliff Pinkin de Corozal Mikala Mogensen CSO Voluntari. Luisa van Clewe SSC Palmberg Schwerin Pauline Martin LOVB Melani Shaffmaster unbekannt Antonia Stautz Wroclaw Volley Lucía Varela Megabox Volley Vallefoglia.
Cheftrainer ist seit 2023 Konstantin Bitter. Er hat einen Vertrag bis 2030. Co-Trainer ist der Schwede Per-Erik Dalqvist. Weitere Co-Trainer bzw. Scouts sind Kiyarash Maleki, Daniel Ramirez und Tim Stein. Für die medizinische Betreuung sind die Ärzte Florian Pfalzer, Alexander Pötsch und Gerhard Zeithammel sowie die Physiotherapeutin Celine Schweser zuständig.
Vereinslegenden Seit 2025 werden die Rückennummern verdienter langjähriger Spielerinnen in die „Hall of fame“ aufgenommen und für eine bestimmte Zeit nicht mehr vergeben. Zu Ehren dieser Vereinslegenden werden ab der Saison 2025/2026 Trikot-Banner mit den entsprechenden Nummern an exponierter Stelle in der SCHARRena Stuttgart angebracht.
Nr.SpielerSperrjahrSpieljahre1Roosa Koskelo20252018–202513Krystal Rivers20252018–2025
Geschichte mini|Logo VC Stuttgart
2007 wurde der VC Stuttgart als Kooperation der Vereine MTV Stuttgart und TSV Georgii-Allianz Stuttgart gegründet. Die erste und zweite Frauenmannschaft spielten bis 2010 unter dem Namen „Allianz Volley Stuttgart“, bis 2012 „Smart Allianz Stuttgart“ und seit 2012 als Allianz MTV Stuttgart. Das Spielrecht dieser beiden Mannschaften lag in der Bundesliga bzw. in der 2. Bundesliga Süd schon zuvor beim MTV Stuttgart. Der Nachwuchsbereich wurde 2013 von der neu gegründeten Volleyballakademie des MTV Stuttgart übernommen, für die der VC Stuttgart noch Förderverein ist.Alles unter einem Dach Stuttgarter-Zeitung.de, 16. Juli 2013, abgerufen am 6. Januar 2014. Der gesamte Spielbetrieb findet damit seit 2013 unter dem Dach des MTV Stuttgart statt.
Bundesliga Der VC Stuttgart schaffte den Aufstieg aus der Zweiten Liga Süd und spielte in der Saison 2008/09 erstmals in der Bundesliga, wo die Mannschaft den sechsten Platz belegte. In den Jahren 2010 und 2011 kam sie jeweils auf den fünften Platz. 2012 erreichte Stuttgart das Viertelfinale der Play-offs, in dem man gegen den Dresdner SC ausschied. Ein Jahr später musste sich der Verein in der gleichen Runde dem 1. VC Wiesbaden geschlagen geben. In der Saison 2013/14 spielte Stuttgart als Tabellenneunter der Hauptrunde in den Play-offs und verlor dort gegen die Volleys Stars Thüringen.
Nachdem zur Saison 2014/15 ein nahezu vollständiger Austausch des Kaders stattgefunden hatte, belegte man in der Hauptrunde den zweiten Platz. In den Play-offs schaffte es die Mannschaft bis zum Finale, wo man dem Dresdner SC mit 0:3-Spielen unterlag. In der Saison 2015/16 belegte Allianz MTV Stuttgart den zweiten Tabellenplatz und wurde wie in der Saison 2014/15 Vizemeister. In den Play-offs traf der Verein im Finale erneut auf den Dresdner SC. Die Entscheidung fiel erst im fünften Spiel in Dresden zugunsten des Dresdner SC, nachdem zuvor beide Teams jeweils die beiden Heimspiele gewonnen hatten.
In der Saison 2016/17 gelang dem Verein zum dritten Mal in Folge der Einzug in das Finale, nachdem zuvor in den Play-offs der USC Münster und der Dresdner SC geschlagen werden konnte. Der SSC Palmberg Schwerin gewann im Finale alle drei Play-off-Spiele, sodass Allianz MTV Stuttgart wieder Vizemeister wurde.
In der Saison 2017/18 schloss der Verein zum ersten Mal als Tabellenerster die Hauptrunde ab. In den Play-offs wurden die Roten Raben Vilsbiburg und die Ladies in Black Aachen geschlagen. Im Finale gewann erneut der SSC Palmberg Schwerin alle drei Play-off-Spiele, sodass Allianz MTV Stuttgart zum vierten Mal in Folge Vizemeister wurde.
Auch in der Saison 2018/19 erreichte der Verein den ersten Platz in der Hauptrunde. In den Play-offs wurden zunächst der VC Wiesbaden und die Ladies in Black Aachen geschlagen, bevor es im Finale zum erneuten Duell mit dem SSC Palmberg Schwerin kam. In einer Finalserie über fünf Spiele gewann Stuttgart die drei Heimspiele und wurde mit einem 3:2-Sieg am 11. Mai 2019 erstmals Deutscher Meister. Beste Spielerin der Saison war Krystal Rivers.
Die Saison 2019/20 wurde vorzeitig wegen der Corona-Pandemie am 13. März 2020 abgebrochen. Es wurde auch die Hauptrunde nicht zu Ende gespielt, so dass es in der aktuellen Saison keinen Deutschen Meister gab. Der Verein belegte bei noch einem ausstehenden Spiel den 2. Tabellenplatz hinter Schwerin. Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs war Krystal Rivers die Spielerinnen mit den meisten MVP-Auszeichnungen in Gold (7).
mini|Team der Saison 2020/21, Vizemeisterinnen In der Saison 2020/21 lag der Verein nach Ende der Hauptrunde auf Platz 2. In den Play-offs schlug das Team im Viertelfinale Straubing und im Halbfinale Schwerin. Allianz MTV Stuttgart stand damit zum sechsten Mal in Folge im Finale um die Deutsche Meisterschaft, nach zwei Siegen zu Beginn der Best-of-Five-Serie musste sich das Team jedoch dem Tabellenersten der Hauptrunde, Dresdner SC, nach drei verlorenen Spielen geschlagen geben und wurde Vizemeister.
Die Hauptrunde Saison 2021/22 schloss der Verein als Tabellenerster mit 60 Punkten ab. Von 22 Spielen wurden 21 Spiele gewonnen (63:15 Sätze). In den Play-offs gelang Allianz MTV Stuttgart der Sieg im Viertelfinale gegen Vilsbiburg und im Halbfinale gegen Schwerin. Im Finale traf der Club auf den SC Potsdam, der erstmals in das Finale einzog. Stuttgart verlor in der Best-of-5-Serie Spiel 1 und 3, Potsdam Spiel 2 und 4. Das entscheidende 5. Spiel am 8. Mai 2022 gewann Stuttgart mit 3:0 (25:14, 25:20, 25:23) und wurde zum zweiten Mal nach 2019 Deutscher Meister.
In der Saison 2022/23 gelang dem Verein erneut der Einzug in die Finalserie als Hauptrundenerster. Bereits zum achten Mal in Folge. In den Play-offs gelang Allianz MTV Stuttgart der Sieg im Viertelfinale gegen Vilsbiburg und im Halbfinale gegen Dresden. Im Finale traf der Club erneut auf den SC Potsdam. Stuttgart gewann in der Best-of-5-Serie Spiel 1 und 3, Potsdam Spiel 2. Das entscheidende 4. Spiel in Potsdam gewann Stuttgart mit 3:1 und wurde zum dritten Mal nach 2019 und 2022 Deutscher Meister und konnte damit seinen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen.
In der Saison 2023/24 konnte Allianz MTV Stuttgart seinen vierten Meistertitel erringen und ihm gelang der Hattrick mit drei aufeinanderfolgenden Meisterschaften (2022, 2023, 2024). Zuvor war er in der Hauptrunde Tabellenzweiter hinter dem SSC Palmberg Schwerin wie auch in der erstmals ausgetragenen Zwischenrunde. Im Play-Off Finale gewannen zunächst Schwerin und Stuttgart jeweils ihre beiden Heimspiele bevor Stuttgart im fünften Spiel in Schwerin gewann und Deutscher Meister wurde.
Die Saison 2024/25 endete für Allianz MTV Stuttgart bereits im Halbfinale. Nach einer durchwachsenen Hauptrunde, die man auf Platz 2 hinter Schwerin und vor Dresden beendete, bezwang man Münster im Viertelfinale. Im Halbfinale gewann Stuttgart zunächst das erste Halbfinale gegen Dresden, verlor aber die beiden weiteren Spiele und schied damit im Halbfinale aus. Damit endete eine neunjährige Serie, die Allianz MTV Stuttgart immer in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft geführt hat.
DVV-Pokal mini|Stuttgarter Jubel nach dem Matchball im Pokalfinale 2011 mini|Siegerehrung Pokalfinale 2015
In der Saison 2007/08 unterlag der Zweitligist Stuttgart dem Bundesligisten Rote Raben Vilsbiburg im Achtelfinale. Ein Jahr später schied der Aufsteiger erst im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Dresdner SC aus. In der Saison 2009/10 scheiterte der Bundesligist erneut im Viertelfinale am amtierenden deutschen Meister Schweriner SC. In der Spielzeit 2010/11 erreichte Stuttgart erstmals das Pokalfinale in Halle/Westfalen und gewann mit 3:0 gegen den VfB 91 Suhl den Titel.
Als Titelverteidiger kamen die Schwaben 2011/12 ins Halbfinale, das gegen Vilsbiburg verloren ging. Das gleiche Ergebnis gab es in der folgenden Saison gegen den 1. VC Wiesbaden. Der DVV-Pokal 2013/14 endete für Stuttgart im Viertelfinale in Schwerin. Die zweite Mannschaft, die sich ebenfalls qualifiziert hatte, schied im Achtelfinale gegen den USC Münster aus.
2015 gewann Allianz MTV Stuttgart den DVV-Pokal gegen die Ladies in Black Aachen nach fünf Sätzen mit 3:2 im Tie-Break mit zwei Punkten Unterschied. Im DVV-Pokalfinale 2016 unterlag man gegen den Dresdner SC nach fünf Sätzen mit 2:3 im Tie-Break. Beim Finale 2017 in der SAP Arena in Mannheim setzten sich die Stuttgarterinnen mit 3:2 gegen den Schweriner SC durch.
Gegen den 1. VC Wiesbaden schied Allianz MTV Stuttgart in der Saison 2017/18 im Halbfinale aus. Am 24. Februar 2019 traf man im Finale des DVV-Pokals 2019 auf den SSC Palmberg Schwerin, nachdem zuvor der Dresdner SC, der 1. VC Wiesbaden und die Ladies in Black Aachen geschlagen wurden. Mit einem 3:0 gewann der SSC Palmberg Schwerin erstmals seit 2013 wieder den DVV-Pokal. Stuttgart gelang auch in der folgenden Pokalsaison wieder der Einzug in das Finale des DVV-Pokals 2020. Zuvor hatte Stuttgart in heimischer Halle Straubing, Erfurt und Schwerin geschlagen. In einem engen und packenden Match gegen den Dresdner SC verlor das Stuttgarter Team trotz fünf Matchbällen im vierten Satz mit 2:3.
Der DVV-Pokals 2021 wurde aufgrund der Corona-Pandemie im geänderten Modus bis zum Halbfinale gespielt. Das Viertelfinale und Halbfinale wurden in Turnierform an zwei Standorten in Schwerin und Stuttgart ausgetragen. Der MTV war automatisch für das Viertelfinale gesetzt und bezwang den Bundesliga-Kollegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0. Im Halbfinale in der SCHARRena unterlag Stuttgart dagegen am 20. November 2020 nach schwacher Leistung gegen den SC Potsdam mit 1:3 und verpasste den dritten Finaleinzug in Folge. In der Auslosung des Achtelfinales des DVV-Pokals 2022 traf Allianz MTV Stuttgart auf den Regionalpokalsieger Nordost/West, BBSC Berlin. Das Auswärtsspiel gewann der Verein ebenso wie das Viertelfinale gegen NawaRo Straubing. Im Halbfinale schlug man auswärts den USC Münster mit 3:0. Im Finale am 20. März 2022 in Wiesbaden gewann Stuttgart mit 3:0 Sätzen gegen den Dresdner SC. Im DVV-Pokal 2022/23 endete die Mission Mannheim für Allianz MTV Stuttgart im Halbfinale mit einer 2:3-Niederlage gegen Schwerin. Zuvor wurden im Viertel- und Achtelfinale Suhl und Neuwied jeweils mit 3:0 geschlagen.
2024 gab es eine weitere Teilnahme am Pokalfinale am 3. März in Mannheim, diesmal gegen den in der Liga viertplatzierten SC Potsdam. Zuvor gelangen jeweils klare Auswärtserfolge in Borken, Aachen und Dresden. Stuttgart schlug Potsdam 3:0 und holte den fünften Pokalsieg der Vereinsgeschichte (bei bisher acht Teilnahmen im Pokalfinale).