mini|hochkant|Edith Teichmann miniatur|hochkant|Unterschrift von Edith Teichmann mini|hochkant|links|Grabstätte auf dem Waldfriedhof Dahlem – das hier angegebene Geburtsjahr ist falsch. Edith Teichmann (* 22. März 1921Traueranzeige, Der Tagesspiegel, 7. Oktober 2018, abgerufen am 7. Oktober 2018. Die Traueranzeige gibt als Geburtsjahr 1921 an. Auf dem Grabstein ist als Geburtsjahr fälschlicherweise 1927 angegeben. Die Schauspielerin feierte jedoch bereits 2011 ihren 90. Geburtstag: Siehe Bericht der Berliner Zeitung. Zudem war sie als Mädchen gemeinsam mit der gleichaltrigen Maria Milde Elevin an der Ballettschule in Leipzig. Ihr erstes Engagement hatte sie im Jahr 1938, also mit 11(!) Jahren, wäre sie 1927 geboren! in Leipzig; † 1. Oktober 2018 in Berlin, Ehename: Edith Zarkovic) war eine deutsche Schauspielerin sowie Hörspiel- und Synchronsprecherin.

Leben Durch die Besuche der alljährlichen Märchenaufführungen am Alten Theater ihrer Heimatstadt wurde in der Tochter des Inhabers eines Friseur- und Kosmetikgeschäftes der Drang zur Bühne geweckt. Mit 14 Jahren feierte sie am Alten Theater ihr Debüt in der Titelrolle des Märchens Peterchens Mondfahrt. Anschließend erhielt sie Ballettunterricht an der Leipziger Oper unter Erna Abendroth und nahm später Schauspielunterricht bei Lotte Gruner in Dresden, wo sie im Frühjahr 1938, gemeinsam mit ihrer Leipziger Mit-Elevin Maria Milde, ein Engagement am Operettentheater erhalten hatte.Maria Milde: Berlin Glienicker Brücke. Babelsberger Notizen. Universitas Verlag, Berlin 1978, S. 10ff.

Nach dem Krieg stand sie auf zahlreichen Theaterbühnen Deutschlands und der Schweiz. Eine wichtige Station waren dabei die drei Spielzeiten am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Gustaf Gründgens.Daniela Tiggemann: Wirbelwind auf Bühnenbrettern. Jubiläum: 89-jährige Edith Teichmann aus dem Ensemble der Clingenburg steht seit 75 Jahren im Rampenlicht. Main-Echo vom 2. Juli 2010.

In Film und Fernsehen wirkte sie unter anderem 1961 in dem Edgar-Wallace-Film Der grüne Bogenschütze und 1980 in der Fernsehkomödie Mein Gott, Willi! mit.

Von 1950 bis 1953 synchronisierte Edith Teichmann die Filme Verbrechen ohne Schuld, Dick und Doof erben eine Insel und Liebenswerte Frauen?. 1965 übernahm sie eine Rolle als Synchronsprecherin für den Film Der Verführer läßt schön grüßen. Bei der Kinderhörspielreihe Bibi Blocksberg war sie die Stimme von Tante Amanda (Folge 1–40, ab 1980).

Von 1987 bis 1994 war sie als Werke bei den Berliner Jedermann-Festspielen zu sehen.

Seit 1948 war sie auch als Hörspielsprecherin bei verschiedenen deutschen Funkhäusern beschäftigt. So sprach sie beispielsweise 1951 die weibliche Hauptrolle in Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber von Ernest Hemingway.

Aus einer Beziehung mit dem Schauspieler Heinz Drache entstammt ihre 1948 geborene Tochter Angelika. Sie war mit dem 1995 verstorbenen jugoslawischen Schauspieler und Sänger Čedo Žarković verheiratet.Edith Teichmann: Immer auf Achse, B.Z. vom 20. März 2011.

Edith Teichmann wurde auf dem Waldfriedhof Dahlem beerdigt. Die Grabstätte liegt in Feld 011-449.

Filme (als Synchronsprecherin) 1950: Verbrechen ohne Schuld (für Maj Zetterling) 1951: Dick und Doof erben eine Insel (für Suzy Delair) 1952: Auf den Straßen von Paris (für Odette Laure) 1953: Liebenswerte Frauen? (für Antonella Lualdi) 1965: Der Verführer läßt schön grüßen (für Millicent Martin)

Filmografie (Auswahl) 1954: Das Ministerium ist beleidigt 1956: Das Konzert 1959: Peterchens Mondfahrt 1959: Das schöne Abenteuer 1961: Der grüne Bogenschütze 1961: Die Sache mit dem Ring 1965: Gewagtes Spiel (Folge: Der Skorpion) 1967: Der Renegat 1968: 69 Liebesspiele 1969: Helgalein 1970: Drüben bei Lehmanns (Folge: Die Erbschaft) 1973: Das sündige Bett 1977: Drei Damen vom Grill (Gastauftritt) 1979: Kommissariat 9 (Folge: An der richtigen Quelle) 1980: Mein Gott, Willi! 1982: Mein Sohn, der Minister 1985: Die Mitläufer 1986: Meier 1987: Komplizinnen 1988: Großstadtrevier (Folge: Das Tagebuch) 1989: Tatort – Keine Tricks, Herr Bülow 1990: Kaffeeklatsch 1994: Der Menschenfresser 1994: Im Namen des Gesetzes (Gastauftritt) 1999: Die Sternbergs – Ärzte, Brüder, Leidenschaften 2001: Julietta

Hörspiele 1948: Jacobowsky und der Oberst (nach Franz Werfel) – Regie: Theodor Haerten 1950: Der Andere – Regie: Eduard Hermann 1950: Mein Faust; 1. Teil: Lust, das Fräulein von Kristall – Regie: Wilhelm Semmelroth und Anton Krilla 1951: Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber (nach Ernest Hemingway) – Regie: Ludwig Cremer 1952: Die verlorene Stunde – Regie: Wilm ten Haaf 1952: Wir kennen uns nicht mehr – Regie: Wilhelm Semmelroth 1953: Lilofee – Regie: Heinz-Günter Stamm 1953: Ein Weihnachtslied (nach Charles Dickens) – Regie: Heinz-Günter Stamm 1954: Hinter sieben Fenstern brennt noch Licht – Regie: Heinz-Günter Stamm 1955: Ich wünsche mir einen Mann – Regie: Heinz-Günter Stamm 1956: Der liebe Augustin – Regie: Walter Knaus 1956: Der Zöllner Matthäus – Regie: Ulrich Lauterbach 1956: Sergei Henning Janters wunderbare Meerfahrt – Regie: Gustav Burmester 1957: Der Feind des Präsidenten – Regie: Ulrich Lauterbach 1957: Inspektor Hornleigh auf der Spur (10) – Regie: Hermann Pfeiffer 1957: Amerika (nach Franz Kafka) – Regie: Ludwig Cremer 1958: Ein neuer Fall für Dr. Morelle (3. Folge) – Regie: Oskar Nitschke 1958: Das flämische Freiheitslied. Die Geschichte Till Eulenspiegels und Lamme Goedzaks – Regie: Ludwig Cremer 1958: Der Mann im Turm – Regie: Wolfgang Hoffmann-Harnisch 1959: Eduard und Caroline – Regie: Raoul Wolfgang Schnell 1959: Woyzeck (nach Georg Büchner) – Regie: Herbert Maisch 1960: Duell – Regie: Paul Land 1960: New Yorker Notturno – Regie: Oskar Nitschke 1960: Eifersucht – Regie: Paul Land 1961: Der Chefsekretär überlistet das Schicksal – Regie: Peter Arthur Stiller 1961: Die Herzogin von Langeais – Regie: Theodor Steiner 1962: Höllenfahrt – Regie: ? Mayer 1963: Achtung – Grün! – Regie: Oskar Nitschke 1965: Verdacht – Regie: Paul Land 1965: Wer zuletzt lacht … – Regie: Paul Land 1967: Cha-Cha-Cha – Regie: Paul Land 1969: Cagliostro & Co – Regie: Karl Ebert 1970: Das Epitaph – Regie: Christopher Holme 1980: Der Maulkorb (nach Heinrich Spoerl) – Regie: Leopold Reinecke 1985: Kocko & Rocko – Regie: Toyo Tanaka 1989: Der 1. Fall (Nominativ) oder: Die drei Freunde und die Trüffelbande – Regie: Ulli Herzog 1990: Ein Pflichtmandat – Regie: Robert Matejka 2000: Drei Totengesänge für das Kosovo – Regie: Klaus Wirbitzky

Literatur Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.), Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2007, Verlag Bühnenschriften-Vertriebs-Gesellschaft mbH, Hamburg, 2007, Seite 871

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