Der Goldkanal ist ein zum Baggersee erweiterter Altrheinarm nördlich der Murg-Mündung auf der Gemarkung von Illingen und Steinmauern im Landkreis Rastatt.

Abmessungen Mit einer Fläche von etwa 133 ha gilt er als größter Baggersee Baden-Württembergs. Er erreicht eine Tiefe von bis zu 33 MeternAuswertungen zur Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne 2015 PDF der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (723 KB); zuletzt geprüft am 23. Mai 2020. Der Baggersee ist inzwischen mehr als zwei Kilometer lang und bis zu einem Kilometer breit. Über den Goldkanal mündet der Riedkanal im Norden bei Rheinkilometer 347,2 in den Rhein.

Goldsuche und Kiesgrube Der See wurde ab den 1930er Jahren ausgebaggert. Zunächst versuchte man mit dem Schwimmbagger Rheingold aus dem Seegrund durch Goldwäsche Rheingold zu gewinnen. Die Ausbeute blieb jedoch gering und der Abbau konzentrierte sich ab 1943 auf Kies und Sand. Bis heute dient der See als KiesgrubeFirma Valet u. Ott.

Naherholungsgebiet Daneben ist er ein beliebtes, überregional in Süddeutschland bekanntes Naherholungsgebiet und wird von mehreren Segelvereinen genutzt. Auch viele Schwimmer, Kanufahrer, Angler und andere Wassersportler sind an Wochenenden dort anzutreffen. Er ist Teil des Pamina-Rheinparks.

Der südliche Teil des Sees und die angrenzenden Auen zwischen See und Murg sind Naturschutzgebiet.

Siehe auch Liste von Seen in Baden-Württemberg

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Einzelnachweise

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