Die VEF Irbitis I-12 war ein lettisches Schulflugzeug.
Geschichte Es wurde von Kārlis Irbītis konstruiert und von Valsts elektrotehniskā fabrika (VEF) hergestellt. Der Prototyp flog zum ersten Mal am 26. Juni 1937 in Spilve (Riga) und wurde ab dem 15. Juli in Paris von den Piloten Bandenieks und Berzins im Flug vorgeführt. Im daran anschließenden Frankreichrundflug vom 30. Juli bis 1. August 1937 gewannen sie die Doppelsitzerwertung und wurden am 21. August Fünfte beim Thanet Air Race in Ramsgate (England). Beim internationalen Flugwettbewerb um den Wakefield-Pokal am 29. August in Lympne wurden sie Zweite. Nach diesen Erfolgen wurden bei der Firma VEF Fertigungsanlagen für die Flugzeugproduktion eingerichtet und der Flugzeugtyp von 1937 bis 1941 in Serie gebaut. Die internationale Tour endete mit einem neunstündigen Nonstopflug London–Riga von Philip Avery.
Das Flugzeug bestand weitestgehend aus Holz. Insgesamt wurden zwölf Flugzeuge dieses Typs gebaut.
Technische Daten mini|Dreiseitenansicht der VEF Irbitis I-12 Kenngröße DatenOskar Ursinus (Hrsg.): Lettischer Reise-Zweisitzer „VEF J-12“. In: Flugsport, XXIX. Jg., Nr. 17. Flugsport, Frankfurt a. M. 1937, S. 469. Besatzung 1 Passagiere 1 Länge 7,30 m Spannweite 9,30 m Höhe 1,90 m Flügelfläche 11,3 m² Flügelstreckung 7,65 Flächenbelastung 54,4 kg/m² Leistungsbelastung 7,6 kg/PS Rüstmasse 450 kg Startmasse 670 kg Triebwerk ein Blackburn Cirrus Minor, Kraftstoffvorrat 75 l Höchstgeschwindigkeit 230 km/h Reisegeschwindigkeit 200 km/h Landegeschwindigkeit 75 km/h Steigzeit 13 min auf 2000 m Höhe Dienstgipfelhöhe 4000 m Reichweite 800 km
Literatur Oskar Ursinus (Hrsg.): Lettischer Reise-Zweisitzer „VEF J-12“. In: Flugsport, XXIX. Jg., Nr. 17. Flugsport, Frankfurt a. M. 1937, S. 468/469.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Erstflug 1937