Fritz Alberti (* 22. Oktober 1877 in Hanau als Friedrich Wilhelm Alberti; † 30. September 1954 in BerlinLandesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Tiergarten von Berlin, Nr. 1337/1954 (kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com)) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Er studierte an der Technischen Hochschule Berlin das Baufach, arbeitete im Baugewerbe und war von 1904 bis 1907 Regierungsbauführer. 1906 entschied er sich für den Schauspielerberuf und trat in Kassel sowie am Nationaltheater Mannheim auf. 1922 kam er nach Berlin.
Bald darauf erhielt Alberti auch Filmrollen und wurde ein häufig eingesetzter Nebendarsteller. Allein 1928 wirkte er in zehn verschiedenen Filmen mit.
Daneben stand er weiterhin auf der Bühne, zum Beispiel beim Theater am Kurfürstendamm.
Er trat zum 1. April 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.667.025),Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/261413 wurde Hauptkassenwart der NSBO Fachgruppe Film und Leiter des Filmnachweises. In dieser Funktion vermittelte er kleinere Rollen, rügte gelegentlich nicht genügend konforme Künstler und überprüfte Bitten um finanzielle Unterstützung durch die Goebbels-Stiftung „Künstlerdank“.
Nach Kriegsende kehrte Alberti nicht mehr auf die Bühne zurück, sondern arbeitete als Synchronsprecher und Schauspiellehrer.
Filmografie 1924: Die Nibelungen (2 Teile) 1924: Die Andere 1925: Schiff in Not 1925: Friesenblut 1925: Hanseaten 1925: Ich liebe Dich 1925: Die Prinzessin und der Geiger 1926: Herbstmanöver 1926: Kreuzzug des Weibes 1926: Des Königs Befehl 1926: Der Seekadett 1926: Der Student von Prag 1926: Wien – Berlin 1927: Brennende Grenze 1927: Die Sporck’schen Jäger 1927: Das war in Heidelberg in blauer Sommernacht 1927: Liebe geht seltsame Wege 1927: Mädchenhandel – Eine internationale Gefahr 1927: Café Elektric 1927: Die drei Niemandskinder 1927: Die Hochstaplerin 1927: Die elf Teufel 1927: Der König der Mittelstürmer 1927: Metropolis 1927: Der Mann ohne Beruf (Das grobe Hemd) 1927: Die raffinierteste Frau Berlins 1927: U 9 Weddigen 1928: Die Carmen von St. Pauli 1928: Die Dame und ihr Chauffeur 1928: Der Scheidungsanwalt (Die Frau von gestern und morgen) 1928: Dornenweg einer Fürstin 1928: Der fesche Husar 1928: Flucht aus der Hölle 1928: Fünf bange Tage 1928: Der Adjutant des Zaren 1928: Rasputins Liebesabenteuer 1928: Die Lamplgasse 1928: Der Tanzstudent 1929: Dich hab’ ich geliebt 1929: Indizienbeweis 1929: Manolescu 1929: Meineid 1929: Narkose 1929: Das Schiff der verlorenen Menschen 1929: Vererbte Triebe 1929: Verirrte Jugend 1929: Zwischen vierzehn und siebzehn 1929: Das Erlebnis einer Nacht 1930: Dreyfus 1930: Eine Freundin so goldig wie Du 1930: Ihre Majestät die Liebe 1930: Liebling der Götter 1930: O alte Burschenherrlichkeit 1930: Rosenmontag 1930: Der weiße Teufel 1930: Zwei Menschen 1930: 1914, die letzten Tage vor dem Weltbrand 1931: Grock 1931: Mary 1931: Die Koffer des Herrn O. F. 1931: Meine Frau, die Hochstaplerin 1931: Der Mörder Dimitri Karamasoff 1931: Der Raub der Mona Lisa 1931: Student sein, wenn die Veilchen blühen 1931: Um eine Nasenlänge 1932: Das erste Recht des Kindes 1932: Das Geheimnis um Johann Orth 1932: Marschall Vorwärts 1932: Tannenberg 1932: Wäsche – Waschen – Wohlergehen 1933: Die vom Niederrhein 1933: Drei Kaiserjäger 1933: Salon Dora Green 1934: Elisabeth und der Narr 1934: Die Finanzen des Großherzogs 1934: Nischt geht über die Gemütlichkeit 1934: Die Sporck’schen Jäger 1934: Die Stimme der Liebe 1935: Kampf um Kraft 1935: Petersburger Nächte. Walzer an der Newa
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Erster Band A – C. Erik Aaes – Jack Carson, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 52.
Weblinks
Biografie mit Foto Fritz Alberti in der Synchrondatenbank von Arne Kaul
Einzelnachweise
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