Als terrestrische Frequenzen bezeichnet man Frequenzen elektromagnetischer Wellen, die zur terrestrischen Übertragung von Fernseh- und Hörfunkprogrammen des Rundfunks genutzt werdenITU: Recommendation ITU-R V.431-7: Nomenclature of the Frequency and Wavelength Bands Used in Telecommunications.

Die Rundfunkbänder der höheren Frequenzen, die eine nur begrenzte Ausbreitung haben, sind landesabhängig.

Deutscher Sprachraum Im deutschsprachigen Europa werden dafür genutzt: Langwelle (LW) 148,5 kHz...283,5 kHz (Langwellenrundfunk, amplitudenmoduliert, AM), 2015 komplett abgeschaltet Mittelwelle (MW) 526,5 kHz...1606,5 kHz (Mittelwellenrundfunk, AM), seit 2016 nur in geringem Umfang verwendet Kurzwelle (KW) Mehrere Bänder zwischen 3,9 MHz und 26,1 MHz (Kurzwellenrundfunk, AM und selten DRM) Ultrakurzwelle (UKW) VHF-Band I: 47 MHz...68 MHz (Fernsehrundfunk, nur in Österreich noch im Frequenzplan), nicht mehr genutzt VHF-Band II: 87,5...108 MHz (UKW-Hörfunk, frequenzmoduliert, FM) VHF-Band III: 174...230 MHz (DVB-T, DAB/DAB+) Dezimeterwelle (UHF) Band IV: 470...582 MHz (DVB-T, DVB-T2 HD) Band V: 582...854 MHz (DVB-T, DVB-T2 HD) L-Band: 1452...1492 MHz (nach dem T-DAB Standard, siehe Digital Audio Broadcasting) Für die Nutzung terrestrischer Frequenzen können je nach Frequenzbereich und anderen Parametern unterschiedliche Gebühren erhoben werden.

Für weitere Informationen siehe auch Frequenzband und Antennen-Fernsehen.

Quellenangaben

Kategorie:Funkfrequenz