San Martín de Oscos ist eine Stadt und auch eine Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft Asturien im Norden Spaniens.
Lage Die Gemeinde ist begrenzt von Illano im Norden, Grandas de Salime im Süden, von Pesoz im Westen und im Osten von Santa Eulalia de Oscos und Villanueva de Oscos.
Geschichte Funde aus der Steinzeit bestätigen die frühe Besiedelung der Region. So wurden Dolmen gefunden, die noch heute sehr beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche sind. In den benachbarten Gemeinden zeugen auch heute noch Hügelgräber und mehrere Wallburgen von der Besiedelung durch die Gallaeker und Asturer.
Geologie Grund und Boden Der überwiegend aus Kalk- und Schiefer bestehende Untergrund mit dem Pico La Vaga (1.081 m) als höchste Erhebung ist typisch für die Region.
Gewässer Die Gemeinde wird vom Río Navia und einigen seiner Zuflüsse, Ahío, Sotuelo, Ferreira und San Martín durchquert.
Klima Das Klima in San Martín ist auch für asturische Verhältnisse sehr kalt. Schneefälle mit Verkehrsbehinderungen im Winter sind die Regel und die Sommer sind kurz und mild, im Frühling und Herbst kommt es mitunter zu relativ starken Stürmen.
Wirtschaft Wie in weiten Teilen Asturiens ist die Landwirtschaft hier der größte Erwerbszweig. Bedingt durch die großen Waldgebiete wird hier auch die Forstwirtschaft sehr rege betrieben. Handel und Produktion findet nur in mittelständischen Betrieben statt.
+ Beschäftigungszahlen der Gemeinde San Martín de Oscos in den Wirtschaftszweigen Beschäftigte Anteil in Prozent TOTAL 127 100Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 80 62,99 Industrie 2 1,57 Bauwirtschaft 5 3,94 Dienstleistungsbetriebe 40 31,50 * Daten, Stand 2009. (PDF; 114 kB), SADEI – Statistisches Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien
Politik
Historische Entwicklung im Gemeinderat von San Martín de Oscos Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011 2015 PSOE 5 2 5 5 5 4 4 4 4 6 CD / AP / PP 2 2 0 2 2 3 3 2 1 PCE / IU-BA 1 UCD / CDS 4 2 URAS 1 Parteilose 3 Total 9 7 7 7 7 7 7 7 7 7
Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Quelle: – grafische Aufarbeitung für Wikipedia
Der Kreis hat sich in den Jahrzehnten seit 1975 stark entvölkert. Von den 32 Dörfern und Weilern des Kreises sind inzwischen sieben unbewohnt, drei haben nur einen Einwohner und weitere acht eine Einwohnerzahl unter 6.
Sehenswürdigkeiten Palacio de Mon, barocker Palast aus dem 18. Jahrhundert Casa de los Guzmanes de Vegadeo, Palast aus dem 18. Jahrhundert Pfarrkirche San Martín von 1828
Feste Fiesta de la cumbres borrascosas – Ende des Frühjahres Fiesta del Santo Ángel de la Guarda – Ende August in El Edrado Fiesta de la Laguna – 17. bis 20. Juli in El Entrego Fiesta del pote (San Bartolomé) – Ende August
Parroquias Die Gemeinde San Martín de Oscos ist in 4 Parroquias unterteilt Illano – 12 Einwohner (2006) Labiarón – 70 Einwohner (2006) Oscos – 368 Einwohner (2006) Pesoz – 16 Einwohner (2006) (Quelle: INE)
Weiler und Dörfer Ron – 15 Einwohner (2006) San Pelayo – 16 Einwohner (2006) San Pedro de Ahío – 5 Einwohner (2006) Bousoño – 15 Einwohner (2006) Villarquille – 20 Einwohner (2006) Loujedo – 18 Einwohner (2006) Mon – 5 Einwohner (2006) Sotuelo – 7 Einwohner (2006) Vilarín de Trasmonte – 4 Einwohner (2006)
Quellen Bevölkerungszahlen siehe Postleitzahlen codigo-postal.info Höhenangaben Google Earth
Weblinks
Federación Asturiana de Concejos
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Asturien