Erwin Killat (* 20. März 1933) ist ein ehemaliger Bürgerrechtler in der DDR und ist seit 2002 Ehrenbürger von Zwickau.

Killat war 1987 Mitbegründer der Arbeitsgruppe Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung; mit Freunden aus dieser Arbeitsgruppe gründete Killat im September 1988 die Friedensbibliothek Zwickau. Diese trug ein Jahr später wesentlich zur Gründung des Neuen Forums in Zwickau bei. Killat gilt als Organisator der ersten Friedensgebete und Anführer der ersten Demonstrationen für eine friedliche Revolution in Zwickau. Auch nach der Wiedervereinigung blieb Killat in Vereinen und Bürgerinitiativen wie dem Bündnis für Demokratie und Toleranz politisch aktiv: Unter anderem engagiert er sich gegen Rechtsradikalismus und Rassismus. (abgerufen am 8. Januar 2016) Von 1991 bis 1993 war er Beisitzer im Landesvorstand der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen.Alle Vorstände: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen (abgerufen am 15. Dezember 2007)

Am 13. Oktober 2009 erhielt er aus Anlass »20 Jahre Friedliche Revolution« den Sächsischen Verdienstorden.Sächsische Staatskanzlei: Am 7. Dezember 2017 erhielt er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.Freie Presse: Ehrung - Erwin Killat erhält Verdienstorden

Einzelnachweise

Kategorie:DDR-Opposition Kategorie:Person der Friedensbewegung Kategorie:Person der friedlichen Revolution in der DDR Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Sächsischen Verdienstordens Kategorie:Bündnis-90/Die-Grünen-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (Zwickau) Kategorie:Ehrenbürger von Zwickau Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1933 Kategorie:Mann