X-Fusion ist ein Electro-Projekt aus Nordrhein-Westfalen.

Geschichte 1988 hat alles mit einem Commodore 64 und Acid House angefangen; bis ins Jahr 2000 hat sich die Musik allerdings immer mehr in die Harsh-Richtung entwickelt und X-Fusion war, als aggressiver Mix zwischen Hocico und Wumpscut, geboren.

2001 und 2002 produzierte X-Fusion die Demos Evillive und Blackout, wodurch schließlich das Indie-Label Dark Dimensions/Scanner auf ihn aufmerksam wurde. In dem Jahr darauf veröffentlichte er sein erstes offizielles Album Dial D for Demons. Im Jahr 2004 erschien das zweite Album Beyond the pale, das auf der Stelle in die Deutschen Alternative-Charts einstieg. 2005 folgte, mit sehr ausgereiften Soundstrukturen, das Album Demons of Hate. Bis 2007 produzierte X-Fusion 14 Alben, von denen vier veröffentlicht wurden. Rotten to the Core wurde am 14. April 2007 in einer 3-CD-Box veröffentlicht, Vast Abysm erschien ein Jahr später im April 2008 und im September 2009 folgte das Album Ultima Ratio; alle drei erreichten jeweils den 2. Platz in den deutschen Alternative-Charts.

Das vorletzte Album Thorn In My Flesh erschien am 4. März 2011, das bisher letzte Album What Remains Is Black am 24. Mai 2013. Seitdem wurden ausschließlich Alben unter den Namen Noisuf-X und Stoppenberg veröffentlicht.

Noisuf-X mini|Jan L mit Noisuf-X beim E-tropolis Festival 2013 mini|Logo von Noisuf-X

Noisuf-X ist ein Nebenprojekt des X-Fusion Kopfes Jan L. Noisuf-X' Musik ist eine Mischung aus Techno und Rhythm ’n’ Noise und ist bei Dark-Dimensions/Pro-Noize unter Vertrag. Die erste offizielle Veröffentlichung war der Track Happy Birthday auf der Alfa-Matrix-Compilation Endzeit Bunkertracks.

Mit der Tinnitus-EP war 2005 der typische Noisuf-X Sound geboren. Die EP erreichte unter anderem den 4. Platz in den GAC-Charts und Platz 3 in den DAC-Charts. Das 2007 veröffentlichte Album The Beauty of Destruction wurde ein großer Erfolg; Songs wie Hit me hard und Toccata del Terrore erreichten den 2. Platz der deutschen DAC-Charts. Die 2010 und 2011 folgenden Alben Excessive Exposure und Dead End District konnten ebenfalls einen Platz in den vorderen Regionen der Deutschen Alternative-Charts erreichen.

Stoppenberg Mit dem zweiten Nebenprojekt Stoppenberg, benannt nach einem Stadtteil von Essen, wurde erstmals im Jahr 2014 eine EP veröffentlicht. Dieser folgten bis zum Jahr 2019 vier Alben, die ebenfalls der EDM-Richtung zuzuordnen sind, sowie eine digitale EP. Die Tracks schlagen eine Brücke zwischen X-Fusion und Noisuf-X, sind dabei aber etwas melodischer und technoider als bei X-Fusion. Auf den Tracks sind vereinzelt auch Gäste zu hören, etwa Daniel Graves (Aesthetic Perfection) oder Elmar Schmidt (Centhron) auf dem vierten Album Frontschlag.

Zudem trat Loamfield mehrfach mit diesem Projekt als Remixer in Erscheinung, etwa 2018 für C-Lekktor (Animals) oder 2019 für Epidemia (Ave de Mal Agüero) und Unendlich (The Gods We Trust). 2020 erstellte er für BodyHarvest zudem einen „Noisuf-X Vs. Stoppenberg Remix“ von Gegenstrom.

Zusammen mit Johan Van Roy (Suicide Commando) veröffentlichte er mehrfach einzelne Tracks (We Are Machines, 2007; Fire, 2010), unter dem Pseudonym Kombat Unit, die aber nur auf Compilations erschienen (Infacted 5, Noise Terror 2, Endzeit Bunkertracks III) sind.

Diskografie X-Fusion 2001: Evillive (Demo) 2002: Blackout (Demo EP) 2003: Dial D for Demons 2004: Beyond the Pale 2005: Demons of Hate (2CD Limited Edition) 2007: Rotten to the Core (3CD Box-Set) 2008: Vast Abysm 2009: Ultima Ratio (2CD Limited Edition) 2011: Thorn in My Flesh (Limited Edition) 2013: What Remains Is Black

Remixes 2002: Grenzfall: Mensch – Schwarzes Licht 2003: Infektion – Human Nature 2004: Controlled Collapse – Guidance 2004: Schattenschlag – Deine Augen 2005: Run Level Zero – Under the Gun 2005: The Eternal Afflict – The Riot in Cellblock 666 2005: Silent Assault – Freak Like Me 2006: Solitary Experiments – Pale Candle Light 2006: CalmZar – Not Alone 2006: Inure – Subversive 2006: Minerve – Numb 2006: Unter Null – Destroy Me 2006: XotoX – Dunkelheit 2007: Wynardtage – Praise the Fallen 2007: Aseptie – The Cage 2007: Essexx – Outside 2007: Grendel – Hate This 2007: Reaxxion Guerilla – Sacrifice 2007: Suicide Commando – Cause of Death: Suicide 2008: LSD Project – Infection 2008: Wynardtage – Tragic Hero 2008: Hardwire – Snuff Machine 2009: LSD Project – Infection 2009: Xuberx – Ingression 2010: In Strict Confidence – Silver Bullets 2011: Reaxion Guerrilla – Sacrifice 2011: Cygnosic – Fallen 2012: Dawn of Ashes – Hollywood Made in Gehenna

Kompilationen Cryonica Tanz V.4 deCODEr v2.0 Endzeit Bunkertracks: Act I Endzeit Bunkertracks: Act II Endzeit Bunkertracks: Act III Endzeit Bunkertracks: Act IV Endzeit Bunkertracks: Act V Noise Terror Vol. 2 (World Wide Electronics)

Diskografie Noisuf-X 2005: Antipode 2006: Tinnitus (EP) 2007: The Beauty of Destruction 2009: Voodoo Ritual 2010: Excessive Exposure 2011: Dead End District 2013: Warning 2014: Invasion 2015: 10 Years of Riot (2CD) 2016: Kicksome[b]ass 2017: Banzai 2018: Invader

Diskografie Stoppenberg 2014: Telekinesis (EP) 2016: I Am The Danger (MP3-EP) 2016: Assault 2017: This Is War 2018: Ultimate Power 2019: Frontschlag

Weblinks Offizielle Website von X-Fusion Offizielle Website von Noisuf-X X-Fusion bei Myspace Noisuf-X bei Myspace Kombat Unit bei Myspace

Einzelnachweise

Kategorie:Aggrotech-Projekt Kategorie:Deutsche Band