mini|Maximumkarte aus Deutschland mit dem Motiv Peter Paul Rubens, der passenden Briefmarke von 1977 und dem Stempel aus dem Jahr 1987 Eine Maximumkarte ist eine Ansichtskarte mit einer bildseitigen Briefmarke des gleichen Bildmotivs und einem möglichst passenden Poststempel, meist als Sonderstempel. Ziel dabei ist es, ein Maximum an motivlicher, örtlicher und zeitlicher Übereinstimmung der drei Elemente Ansichtskarte, Briefmarke und Stempel zu erreichen. Dieses spezielle Sammelgebiet wird als Maximaphilie bezeichnet. Bei diesem Sammelgebiet kommt es zu einer Überschneidung von Motivphilatelie (Briefmarken, Poststempel) und Philokartie (Postkarten). Einige Sammler davon sind bestrebt, möglichst vom Ausgabetag der Briefmarke eine Karte mit passendem Sonderstempel zu bekommen.

Falls Ansichtskarte, Briefmarke und Poststempel nicht übereinstimmend sind, dann handelt es sich schlicht um eine „TCV-Karte“ (Timbre sur côté vue = Marke bildseitig).Günter Formery: Die Entwicklung der Maximaphilie in Deutschland. In: Maximaphilie & Philokartie REPORT, Heft 30, März 2010, 11. Jahrgang, Seite 4 Maximumkarten sind also eine Sonderform der „TCV-Karten“. Bei zweifacher Übereinstimmung handelt es sich ebenfalls nur um eine TCV-Karte.

Literatur Maximumkarte. In: Günter Formery: Das große Lexikon der Ansichtskarten: eine Enzyklopädie der Philokartie, Phil Creativ, Schwalmtal 2018, ISBN 978-3-928277-21-1, S. 211 TCV-Karten. In: Günter Formery: Das große Lexikon der Ansichtskarten: eine Enzyklopädie der Philokartie, Phil Creativ, Schwalmtal 2018, ISBN 978-3-928277-21-1, S. 316–317 Günter Formery: Deutsche Post realisiert offizielle Maximumkarten. In: philatelie Ausgabe Nr. 407 vom Mai 2011, Seite 59

Weblinks

Webseite Maximaphilie der Arbeitsgemeinschaft Maximaphilie & Philokartie

Einzelnachweise

Kategorie:Postkartentyp Kategorie:Philatelie