Der Kanton Gérardmer ist seit 1790 ein französischer Wahlkreis im Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges, im Département Vosges und in der Region Grand Est; sein Bureau centralisateur befindet sich in Gérardmer.

Lage Der Kanton liegt an der Ostgrenze des Départements.

Geschichte Der Kanton entstand 1790. Bis 2015 gehörten nur drei Gemeinden zum Kanton Gérardmer. Mit der Neuordnung der Kantone in Frankreich stieg die Zahl der Gemeinden 2015 auf 17. Zu den bisherigen 3 Gemeinden kamen Gemeinden der bisherigen Kantone Corcieux (9 der 13 Gemeinden) und Fraize (5 der 9 Gemeinden) hinzu. Am 1. Januar 2016 vereinigten sich die beiden Gemeinden Aumontzey und Granges-sur-Vologne zur neuen Gemeinde Granges-Aumontzey und die Anzahl Gemeinden sank auf 16.

Gemeinden Der Kanton besteht aus 16 Gemeinden mit insgesamt Einwohnern (Stand: ) auf einer Gesamtfläche von km²:

Bis zur landesweiten Neuordnung der französischen Kantone im März 2015 gehörten zum Kanton Gérardmer die drei Gemeinden Gérardmer, Liézey und Xonrupt-Longemer. Sein Zuschnitt entsprach einer Fläche von 98,76 km2. Er besaß vor 2015 einen anderen INSEE-Code als heute, nämlich 8814.

Veränderungen im Gemeindebestand seit der landesweiten Neuordnung der Kantone 2016: Fusion Aumontzey und Granges-sur-Vologne → Granges-Aumontzey

Bevölkerungsentwicklung des alten Kantons 19621968197519821990199920062012 10.162 10.570 10.741 10.684 10.664 10.654 10.625 10.270

Politik Seit 1945 hatte der Kanton folgende Abgeordnete im Rat des Départements:

Vertreter im conseil général des DépartementsAmtszeitNamePartei1945–1967Camille Méline DVD1967–1979Robert Houot Union des démocrates pour la République,danach RPR1979–1985Claude Boulay PCF1985–1998André Bonne RPR 1998–2015Gilbert Poirot PS, danach DVG und PG2015– Eliane FerryGuy Martinache DVD

Weblinks Porträt des Kantons

Kategorie:Kanton im Département Vosges Gerardmer